Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
11. März 2011
Bei der Präsentation wurden mehrere "einfache" Geräte Nokia, LG oder auch Sony Ericsson angegriffen und reagierten darauf in unterschiedlicher Art und Weise. Die einen Geräte unterbrachen lediglich laufende Gespräche und starteten neu, andere blieben beim Startbildschirm hängen und ein Sony Ericsson wurde sogar gänzlich unbrauchbar gemacht.
Details des technischen Vorgehens werden bisher nicht öffentlich zugänglich gemacht und da die beiden Entdecker der Sicherheitslücke für ihre Demonstrationen jeweils ein eigenes GSM-Netzwerk installierten, kann man davon ausgehen, dass sich dieses Verfahren nicht "einfach so" durch den Versand einer Textbotschaft reproduzieren lässt.
Doch man darf vermuten, dass die Betreiber von GSM-Netzwerken das Verfahren reproduzieren könnten und möglicherweise auch Einblick in das Verfahren haben. Wenn das so wäre, dann gäbe es gerade bei den unter staatlicher Kontrolle stehenden Netzwerke die Möglichkeit, den privaten Mobilfunk eines Landes in weiten Teilen zu sabotieren.
Eine Vorstellung, die man bisher vielleicht als bizarr bezeichnet hätte. Doch nach den Ereignissen der letzten Wochen im Nahen Osten und dem Maghreb kann man ein solches Vorgehen von Seiten der Staatenlenker nicht mehr ausschließen.
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