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Unternehmen dieser Art sollen nun im weiteren Verlauf des Jahres die Möglichkeit erhalten, eine xxx-Domain zu Preisen zwischen voraussichtlich 75 Dollar und 100 Dollar erhalten. Bis jetzt schon hat das Unternehmen nach eigenen Angaben fast 300.000 Voranmeldungen für solche Domain-Namen unterhalten. Angesichts von fast 94 Millionen registrierten Domains unter .com mag diese Zahl vielleicht wenig beeindruckend wirken. Doch wenn man bedenkt, dass die Auswahl von passenden Namen in diesem Metier dann doch begrenzt ist, überrascht diese Zahl schon.

Vor allem, nachdem die TLD paradoxerweise gerade bei Vertretern der Industrie auf Widerstand zu stoßen schien. Die Kritik von dieser Seite war keineswegs unbegründet. Vor allem, weil die TLD als ein Einstieg in die Ghetto-Bildung angesehen werden könnte. Nicht grundlos wurde vermutet, dass Erwachsenenangebote irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt dazu verpflichtet werden, ausschließlich unter .xxx zu agieren. Diese Bedenken haben man inzwischen an Gewicht verloren, denn voraussichtlich in diesem Sommer wird die ICANN auch ihre (lukrativen) Pläne umsetzen und es jeder Organisation freistellen, eigene Top Level Domains aufzubauen und zu verwalten. TLDs wie .sex oder .gay werden kaum zu vermeiden sein.

Das aber wird auch die Preispolitik der gesponsorten TLD .xxx beeinflussen. Und ganz abgesehen davon haben alle Erwachsenen-TLDs aus Sicht der Anbieter den großen Nachteil, dass sie die Filterung von Erwachseneninhalten im öffentlichen und privaten Bereich enorm vereinfachen. Erstaunlicherweise haben religiös oder moralisch motivierte Kritiker der xxx-Pläne diesen Aspekt nie gewürdigt. Noch während der Amtszeit von George W. Bush startete unter anderem der wertkonservative "Family Research Council" eine Kampagne gegen .xxx, weil man die Entstehung einer derart unmoralischen TLD nicht hinnehmen wollte. Es wird vermutet, dass diese Kritik Bushs Regierung dazu brachte, die ICANN zur Ablehnung des Antrags zu bringen.

Auch aus dem GAC, dem der ICANN beigeordneten Rat der nationalen Regierungen, kam ähnliche Kritk an den TLD-Plänen auf. Doch die wurde letztlich von der Internet-Verwaltung mit der aktuellen Entscheidung ignoriert. Die TLD .xxx kann jetzt in Betrieb genommen werden. Jetzt muss sie aber auch zeigen, dass die 300.000 Voranmeldungen erst gemeint waren.

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