suedtirolWellness- und Ski-Urlaub in einem Hotel in Südtirol?

Wir helfen Ihnen bei der Hotelsuche!

Wenn Sie sich von der Hektik des Berufsalltages befreien wollen, finden Sie in Hotels in Südtirol den idealen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.

 

Die Funktionsweise von Color lässt sich etwa so zusammenfassen: Bilder, die der Color-Benutzer erstellt, werden sofort in die Cloud hochgeladen. Eine Prüfung findet nicht statt, man muss also sehr vorsichtig sein, was so alles in die Datenwolke wandert. Es ist zwar möglich, Daten zu löschen. Doch Personen, die beispielsweise häufiger die eigenen Bilder kommentieren oder sich räumlich in der Nähe befinden, können die Bilder ebenfalls gleich sehen. Das aber nicht nur im Hier und Jetzt. Kommt man beispielsweise an eine Sehenswürdigkeit in einer fremden Stadt, die in der Vergangenheit schon häufiger mit Color aufgezeichnet wurde, dann kann man diese abgelichtete Vergangenheit ebenfalls wieder sehen. So, wie man die Bilder anschauen kann, die andere Personen zur gleichen Zeit von der gleichen Sehenswürdigkeit schießen.

Color bedeutet also nicht nur aktiv fotografieren, sondern auch passiv Bilder und Botschaften zu konsumieren, neue Perspektiven einzunehmen, den Wandel zu erkennen. Sobald eine kritische Masse von Anwendern erreicht ist, könnte man jeden beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit in der Vergangenheit virtuell besuchen. Oder heute neue Menschen kennenlernen, die gerade ein paar Schritte von einem selbst entfernt sind und auch fotografieren.

Genau betrachtet, geht es hier um den stark erweiterten Gedanken, das eigene Leben aufzuzeichnen. Mit dem großen Unterschied, dass hier die Aufzeichnungen sofort zur öffentlichen Zone erklärt werden und für jedermann zugänglich sind. Ein sehr großer Plan, der möglicherweise an der Ausführung scheitert, meint Suchmaschinen-Experte John Battelle trotz seiner Begeisterung.

Denn der Ort beziehungsweise die Verortung ist für ihn die nächste große Idee, die das Internet nach der Suche in Daten revolutionieren wird. Color kann Raum auf der Zeitschiene fixieren und noch nach Jahren durchsuchbar machen. Was unter anderem fantastische neue Möglichkeiten eröffnet, das eigene Leben oder das Leben anderer zu erkunden.

Bleibt allerdings auch die Frage, wie das Ganze finanziert werden soll. Doch daran bestehen offenbar von Seiten der Investoren die geringsten Zweifel. Dem Color-Entwickler Bill Nguyen, dem Mann, der bereits lala.com für 80 Millionen Dollar an Apple verkaufen konnte, ist es jetzt schon gelungen, 41 Millionen Dollar Startkapital für color.com einzuwerben. Wobei die einzige Werbeidee, über die bisher berichtet wurde, darin besteht, den Anwendern beim Besuch bestimmter Orte ortsbezogene Werbebotschaften zu liefern. Etwa das Bild des Kochs bei der Arbeit, das auf dem Bildschirm erscheint, wenn man in einem Restaurant Platz genommen hat.

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Werbebotschaften die kühne Idee hinter Color nicht gleich wieder zerstören. Sofern das im Fall des Restaurants nicht schon der Gast erledigt, der Tage zuvor das wenig gelungene Mittagsmahl des Kochs oder gar ein weniger appetitliches Bild der Küche in der Cloud ablegte.

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