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Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, hat das Magazin bezüglich der Beschwerde selbst darauf hingewiesen, dass es die Exklusivität nicht zur Bedingung für eine Zusammenarbeit mit Wikileaks gemacht hat. Man habe auch nicht darauf gedrängt, dass andere Medien vom Zugang zu den Unterlagen ferngehalten werden sollten. Eine Darstellung, die insofern glaubhaft wirkt, als sie sich mit der vermutlichen Strategie des Wikileaks-Gründers Julian Assange deckt. Der wollte mit der Beschränkung auf einige Top-Medien erreichen, dass die Aufmerksamkeit der (Medien-) Öffentlichkeit gezielt auf diese Medien und ihre Berichte über die Wikileaks-Informationen konzentriert wird.

Ein Ansatz, der zugleich ein gutes Beispiel für die Zwiespältigkeit von Wikileaks, beziehungsweise des Wikileaks-Sprechers Assange liefert. Denn einerseits treten Assange und Wikileaks für die Freiheit von Informationen ein. Andererseits aber bedient man sich aus pragmatischen Gründen einer sehr selektiven Weitergabe der Informationen. Obwohl diese Informationen gezielt an Wikileaks übergeben wurden, um die bisherige Geheimhaltung beziehungsweise Nicht-Veröffentlichung zu beenden.

Assange verknappt das Angebot, um die Nachfrage zu steigern, und bringt damit das gesamte Projekt in Gefahr, denn er überlässt die weitere Selektion der Veröffentlichung den Medien. Was im Fall von Spaniens El Paìs schon dazu führte, dass Informationen über ein aktuelles Gesetzesvorhaben erst nach Protesten veröffentlicht wurden. Doch Wikileaks ist für diese exklusive Übergabe von Informationen verantwortlich, wie der Presserat nun feststellt. Und Wikileaks fühlt sich an keine Regeln gebunden.

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