Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
31. März 2011
LiveScience berichtet über den außergewöhnlich klingenden Fund eines 2.500 Jahre alten menschlichen Gehirns und liefert dazu einen Einblick in die Psyche der Archäologen. Der Fund wurde in Heslington nahe York gemacht und stammt wahrscheinlich von einem Mann aus der Eisenzeit, der zu Lebzeiten zuerst erhängt und dann geköpft worden war. Der Schädel war bereits weitgehend zerstört, aber das Hirngewebe blieb unter Sauerstoffabschluss erhalten.
Solche Funde sind jedoch gar nicht so selten, wie ein Team von Wissenschaftlern ermittelt hat. Seit 1960 wurden mindestens 25 Funde dieser Art aus dem Mittelalter gemacht. Doch üblicherweise werden solche Fälle kaum in der Fachpresse erwähnt. Was dazu führt, dass viele Archäologen meinen, sie seien die ersten, die einen solchen Fund machen. Ein typisches Problem besteht dabei darin, meint eine Doktorantin des Teams, dass die Archäologen es gewohnt sind, mit Skeletten und Knochen zu arbeiten. Doch wenn sie Gewebereste finden, ist das für sie plötzlich eine andere psychologische Erfahrung. Plötzlich handelt es sich um einen menschlichen Überrest, um ein totes Individuum. Eine Erfahrung, die einigen Archäologen demnach Probleme bereitet.
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