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Die zunehmende Kontrolle durch Google bedeutet in erster Line das Folgende: "Von jetzt an müssen Firmen, die einen frühen Zugang zu Googles neuesten Software-Versionen haben möchten, (von Google) die Zustimmung zu ihren eigenen Plänen einholen".

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Nutzung von Android generell in Frage gestellt wird. Es geht nur um die Partizipation an vorderster Front der OS-Entwicklung. Der Bericht lässt keinen Zweifel daran, dass es einen Kreis von Unternehmen gibt, die der Android-Entwicklung näher stehen, und dass Google durchaus versucht, auch den Einsatz des Betriebssystems sowie die Entwicklung von Geräten und Anwendungen unter Kontrolle zu halten. Doch diese Form der Kontrolle ist nicht neu und hat sich (wenn überhaupt) nur graduell verändert.

Googles "Kontrolle" sieht beispielsweise ein elitäres System der bevorzugten Partnerschaften vor. Das zeigt sich darin, dass Google bei jeder neuen OS-Version einen Chip-Hersteller und einen Gerätebauer auswählt, der dann die volle Unterstützung des Android-Entwicklers erhält. Mit dem Ziel, die Vorzüge des jeweils neuen Systems in aller Deutlichkeit zu demonstrieren. Qualcomm und HTC waren das erste Dream-Team dieser Art, Nvidia und Motorola das bislang letzte. Womit sich aber auch zeigt, dass der "innere Kreis" der OS-Entwicklung nicht statisch ist.

Insgesamt dürfte das positive Auswirkungen auf die Entwicklung haben, was letztlich auch die starke Verbreitung des Betriebssystems innerhalb kürzester Zeit unter Beweis stellt. Immerhin ist Android nach gerade drei Jahren eines der, wenn nicht das am häufigsten benutze Smartphone-Betriebssystem.

Dass Googles Einflussnahme nicht so weit reicht, die Entstehung von Marktplätzen für Android-Anwendungen zu verhindern, dürfte die Grenzen dieser Kontrolle aufweisen. Gar nicht verhindern kann Google, dass beispielsweise China Mobile mit dem proprietären Ophone-OS gewissermaßen eine Android-Abspaltung vorgenommen hat. Wobei jüngste Meldungen vom chinesischen Mobilfunkmarkt darauf hinweisen, dass China Mobile seine Ophone-Entwicklung wieder näher an Google Android rücken will. Das vielleicht auch, um dem außerordentlich hohen Bedarf an iPhones in China etwas entgegensetzen zu können.

Googles "Entwicklungspolitik" scheint damit keineswegs auf massiven Druck zu setzen, auch wenn auf dieses Mittel nicht vollständig verzichtet wird. Zwei von der Businessweek zitierte Facebook-Mitarbeiter grummeln beispielsweise darüber, dass Google Veränderungen an Android in Augenschein nehmen will. Änderungen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Facebook-Gerätes stehen. Druck scheint in diesem Fall schon ausgeübt worden zu sein. Doch Google könnte es auch weiterhin nur schwer verhindern, wenn Facebook auf den vorgenommenen Änderungen besteht.

Schwieriger ist dagegen ein anderes Thema, dass die Businessweek nur am Rande erwähnt: Google soll demnach versucht haben, ein Android-Gerät des Mobilfunkunternehmens Verizon "aufzuhalten", das auf eine Einbindung von Microsofts Suchmaschine Bing setzte. Allerdings wird weder gesagt, in welcher Form Google intervenierte, noch warum dies konkret geschah. Dennoch dürften solche Vorkommnisse die Kontrollbehörden auf den Plan rufen. Aber das ist nur ein weiterer Grund für Google, das Open Source-Konzept in gewohnter Form beizubehalten.

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