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07. April 2011
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber das fehlende Vertrauen in Nokias Zukunft ist auch ein Hinweis darauf, dass man es dem "Quasi-Monopolisten" Microsoft nicht mehr zutraut, sich auf den neuen Wachstumsmärkten der IT-Branche zu behaupten. Zumindest nicht in den Bereichen, die zur Zeit besonders angesagt sind, wie gerade dem Bereich der hochpreisigen mobilen Endgeräte für Verbraucher, auch Smartphones genannt.
Dass Nokia in dem nicht-smarten Bereich der mobilen Telefonie nach wie vor einen guten Stand hat und für jedes HTC-Gerät 19 "dumme" Handies an den Mann bringt, gilt den Analysten wenig. Man zeigt sich ohne es laut zu sagen überzeugt, dass die Vollversorgung der Bevölkerung mit Smartphones das unausweichliche Ergebnis der aktuellen Entwicklung sein wird. Geräte, mit denen man zwar telefonieren, aber nicht gleichzeitig hundertausende von Apps benutzen und die Cloud bevölkern kann, werden nicht mehr gebraucht.
Tatsächlich drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man die Verkaufszahlen der letzten Quartale bedenkt. Die Marktforscher überschlagen sich förmlich mit Prognosen. Gerade erst hat Gartner Research für dieses Jahr ein Wachstum des Smartphone-Marktes von 58% prognostiziert. Im kommenden Jahr sollen es immerhin noch 35% sein, aber das ist nur ein Hinweis, dass die Decke sich ganz langsam nähert.
Nur für Nokia scheint irgendwie der Markt verlaufen. Wobei die Finnen zusätzlich verkraften müssen, dass die Partnerschaft mit Microsoft nicht nur einen Einstieg in die mobile Windows-Welt bedeutet, sondern auch eine Aufgabe des eigenen Symbian-Systems. Das mag für Microsofts Windows vielleicht bedeuten, dass es künftig wieder mit (niedrigen) zweistelligen Prozentzahlen in den OS-Statistiken des Mobilfunks erscheint. Doch für Nokia bedeutet es den Verzicht auf die bisherige Marktführerschaft unter den Mobilen. Da wird man den Eindruck nicht los, dass an dem Drehbuch über die neue schöne Partnerschaft nur einer der beiden Partner geschrieben hat. Das sehen die Analysten wohl ähnlich und empfehlen mit ihrem Rating, langsam Abschied von Nokia zu nehmen. Ihre Beurteilung von Microsoft bleibt dadurch unverändert positiv.
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