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So jedenfalls lässt sich ein Bericht des Marktforschers Forrester Research zusammenfassen, der 102 Online-Händler (mit "robusten Web-Geschäften") nach ihren Erfahrungen befragt hat. Das Ergebnis dieser Befragung ist eindeutig. Nach den wirksamsten Möglichkeiten zur Gewinnung von Kunden befragt, geben 90% das Suchmaschinen-Marketing an, aber nur 7% ihre Facebook-Auftritte. Was die Verkaufszahlen in Facebook-Stores angeht, ist das Ergebnis der Händler noch klarer. Im Durchschnitt wird etwa 1% der Online-Einnahmen mit Hilfe dieser Verkaufsniederlassungen im sozialen Umfeld erzeugt.

Ausnahmen bestätigen aber wie bekannt die Regel. Solche Ausnahmen sind beispielsweise in kleineren Unternehmen zu sehen, die stark von der Mundpropaganda abhängig sind. Auch soziale Spiele können erfolgreich sein, wie das Beispiel Zynga zeigt. Das Gleiche gilt beispielsweise für teure elektronische Geräte, Bücher oder Kinofilme - Dinge also, über die man gerne mal "mit Freunden" spricht.

Doch die allgemeine Nutzung von Facebook als Instrument für die Markenbildung und Markenbekanntheit ist ein zweischneidiges Schwert. Die Händler jedenfalls haben in dieser Hinsicht ihre eigenen Erfahrungen gemacht und dabei festgestellt, dass die Postings von Kunden eher zur Kritik tendieren, und dass Besucher von Facebook-Auftritten der Marken eher auf der Suche nach Schnäppchen und Rabatten sind.

Der Forrester-Bericht lässt dabei außer acht, wie wirksam die Display-Anzeigen von Facebook sind, die aufgrund der vielen gesammelten Daten eine sehr genaue Zielgruppenansprache zulassen. Doch man sollte davon ausgehen, dass diese Werbewirkung sich in den sonstigen Erfahrungen niederschlagen würde, wenn die Händler diesen Effekt bemerkt hätten. Vielleicht wird sich die wahre Kraft dieser Werbemöglichkeit erst in der Zukunft zeigen, wenn Facebook seine Werbemöglichkeiten optimiert und ein ähnlich effizientes Buchungssystem für Werbung geschaffen hat, wie man es von Google Adwords kennt.

Doch als Google-Nachfolger im Sinne der Werbeleistung dürfte Facebook ausscheiden. Was eigentlich auch auf der Hand liegt, denn Googles Werbung orientiert sich daran, das Menschen suchen, was sie besitzen möchten. Hier die Brücke zum Verkauf zu schlagen, ist nicht schwer. Bei Facebook dagegen geht es nicht um die Suche nach Wissen oder gar nach Produkten, sondern um die Suche nach sozialem Kontakt. Und der sollte im Normalfall nicht käuflich sein.

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