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14. April 2011
Ingrams Kritik richtet sich aktuell auf die Entscheidung des neuen Chefs und Firmengründers Larry Page, ein Viertel der jährlichen Boni vom Erfolg der sozialen Projektes Googles abhängig zu machen. Überhaupt ist es unverkennbar, dass Page dieses Thema ganz oben auf die Agenda seiner Firma geschrieben hat.
Womit sich Google selbst vom Jäger zum Gejagten macht, denn was geschieht, wenn Pages soziale Planwirtschaft nicht aufgehen sollte? Oder wenn Googles Mitarbeiter ob dieser Forderung schon früher verdrießlich werden? Denn es ist nicht nur eine Frage der Ingenieurskunst, ob die User sich sozial verhalten, beziehungsweise ob sie die ihnen angebotenen sozialen Werkzeuge auch benutzen. Die Anwender müssen dazu auch die notwendige Bereitschaft zeigen und das liegt außerhalb der Kontrolle der Ingenieure.
Doch Google beziehungsweise Page scheinen vom Erfolg Facebooks geblendet und unter Druck gesetzt. Suchergebnisse müssen in Echtzeit geliefert werden, was sich darin äußert, dass Twitter-Inhalte mit durchsucht werden. Würde Facebook einer Durchsuchung seiner Inhalte zustimmen, so wären auch die Postings der Facebook-Nutzer in den Ergebnissen enthalten. Ob wirklich alle Benutzer der Suchmaschine das wollen oder brauchen? Klar, Google kann solche Probleme mit Hilfe seiner Algorithmen kontrollieren und steuern. Google "sieht" ja, welche Ergebnisse individuell erwünscht sind.
Aber es sollte zu denken geben, dass die Suchmaschine trotz (oder wegen?) dieser und anderer Änderungen an der Suche im eigenen Land auf der Stelle tritt, wie die letzte Infographik des Silicon Alley Insider sehr schön zeigt.
Google hat in den USA einen Marktanteil von etwa 66%, während der Rest überwiegend an die Combo Bing/Yahoo entfällt. Ein Drittel des Marktes sollte man nicht als Bodensatz der Unbelehrbaren betrachten, solange Google in Europa noch weitaus höhere Marktanteile erreicht.
Dabei ist die Suche Googles bestes und mit Abstand wichtigstes Geschäft und es wäre sinnvoller, sich auf die Ausweitung der Marktanteile zu konzentrieren als auf den bemühten Versuch, mit Facebook gleichzuziehen. Schließlich ist es leichter, wie Ingram meint, einem gewachsenen sozialen Projekt eine Suchfunktion überzustülpen, als eine Suchmaschine sozial zu machen.
Wobei natürlich immer noch die Möglichkeit bleibt, dass Page mit seiner Politik richtig liegt und die Kritiker die Situation verkennen. Doch dann sollte er seine Mitarbeiter und auch die Benutzer der Suchmaschine überzeugen, dass diese Sozialwerdung der richtige Weg ist. Denn er kann nur seinen Mitarbeitern mit finanziellen Konsequenzen drohen.
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