Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
15. April 2011
Der amerikanische Wissenschaftler Evan Mills, der sich bereits seit 30 Jahren mit "grünen" Technologien der Energiegewinnung beschäftigt, hat ein bisher unbeachtetes Problem in Augenschein genommen: Den inhäusigen Marihuana-Anbau in den USA.
Dieser ist nach Mills Berechnungen für immerhin 1% des gesamten US-Stromverbrauchs verantwortlich beziehungsweise für 2% des privaten Verbrauchs. In Kalifornien, einem der Top-Produzenten in den USA, wo Marihuana für medizinische Zwecke auch legal angepflanzt werden darf, solllen es sogar 3% des Stromverbrauchs sein beziehungsweise 8% des privaten Verbrauchs. Eine Gras-Zigarette entspricht hinsichtlich der CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung einer 100 Watt-Birne, die 17 Stunden brennt.
Der Autor hält sich damit zurück, eine Legalisierung von Marihuana zu empfehlen. Doch er bezeichnet die Kriminalisierung der Kulturdroge als wichtige Ursache des Problems. Auch, weil die Kriminalisierung zum ineffektiven Energieeinsatz beiträgt. Zum Beispiel, wenn Plantagen aus Sicherheitsgründen außerorts angelegt werden und dort Strom mit eigenen Aggregaten erzeugt werden muss.
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