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Das Twitter-Konto @zdfonline haben die beiden heute 24 und 25 Jahre alten Männer bereits im Juni 2009 registriert, angeblich, weil ein RSS-Feed des ZDF nicht in ein privates Konto Twitter importiert werden konnte ("die Möglichkeit wurde vom ZDF nicht geboten" - aha). Also beschlossen die beiden, es "selbst zu machen". Was wohl darauf hinauslief, dass sie den Feed bei @zdfonline importierten und dem Konto nicht nur den Namen, sondern auch das Aussehen des ZDF gaben.

Wann es zur Kontaktaufnahme zwischen den Twitter-Usern und dem ZDF kam, wird nicht ganz klar. Es wäre dem ZDF wohl auch schwer gefallen, Kontakt mit den beiden aufzunehmen, solange diese nicht Follower eines anderen ZDF-Kontos sind. Nur in diesem Fall ist es möglich, eine Direktnachricht an einen Twitter-Nutzer abzusetzen.

Das war dann wohl auch der Fall, als @zdfsport per Direktnachricht Kontakt zu ihnen aufnahm und nach Auskünften zu den Betreibern fragte. Möglich war das, weil @zdfonlineFollower von @zdfsport ist. Eine Antwort blieben die beiden dennoch schuldig und den anderen Weg - rechtliche Schritte unter Einschaltung von Twitter - benutzte das ZDF nicht.

Möglicherweise verstand man die Direktnachricht aus Mainz aber im Schwabenland als Warnschuss und wandte sich beim Stand von 1.600 Followern (heute fast 45.000) selbst an das ZDF. Dort zeigte man sich gar nicht ablehnend, sondern bot an, den Job auf Kosten des Gebührenzahlers fortzusetzen ("So professionell wie die Zwei twittern, könnten wir das gar nicht"). Womit die Geschichte schließlich ein Happy-End erhält.

Nicht ganz einfach einzuordnen ist eine weitere Anekdote, die das Gutjahr-Blog liefert. Vor der Einführung von ZDFneo im Fernsehprogramm (vormals ZDFdoku) haben die beiden falschen Mainzer Männchen nach dem entsprechenden Twitter-Konto gesucht, fanden es aber bereits vergeben. Nun wollen sie die gleiche Direktnachricht, die sie zuvor von @zdfsport erhalten hatten, an @zdfneo durchgereicht haben. Das soll auch via Direktnachricht erfolgt sein, was aber voraussetzt, dass @zdfneo Follower von @zdfonline war.

An diesem Punkt schwächelt der ansonsten schon etwas holperige Schelmenroman ziemlich. Doch wie auch immer, die beiden konnten in Folge einer gefälschten Kontaktaufnahme durch das ZDF in den Besitz des Kontos kommen. Oder, wie sie von Gutjahr zitiert werden "Wir haben mit einem Fake-Account jemand anderes seinen Fake-Account abgenommen!".

Doch vielleicht stand hinter diesem Kontenklau ja bereits das ZDF. Die Mainzer jedenfalls sind für kreative Lösungen in Sachen Namensnutzung bekannt. Im Fall der 1996 (nicht vom ZDF) registrierten Domain heute.de konnte man sich schließlich auch auf einen Deal einigen und überließ den ursprünglichen Domain-Besitzern immerhin die Subdomain wohin.heute.de. Auch wenn der juristische Apparat des Senders sicher in der Lage gewesen wäre, die überragende Bekanntheit seiner Nachrichtensendung auch auf dem Rechtsweg zu erzwingen.

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