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Welche Konsequenzen der Datendiebstahl haben kann, beschreibt wie immer sehr realitätsnah der US-Journalist Brian Krebs. Denn es geht keineswegs nur um die Gefahr, dass die Kreditkarteninformationen der Betroffenen nun missbraucht werden könnten. Auch wenn diese Kartennummern samt Gültigkeitsdatum - laut Sony aber ohne Prüfnummer - auf den betroffenen Konten der Anwender gespeichert war, neben dem Namen, Adresse, Geburtsdatum, Benutzername und Passwort des Konteninhabers. Viel größer ist laut Krebs allerdings das Problem beispielsweise für jene unvorsichtigen Anwender, die für die Einrichtung ihres Sony-Kontos das gleiche Passwort benutzten wie für das Mail-Konto, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Angesichts der großen Zahl von Nutzern sicher kein allzu seltener Fall.

Insbesondere Benutzer in den USA müssen befürchten, dass ihre Daten für die illegale Identitätsübernahme ("Identity Theft") missbraucht werden. Eine Gefahr, vor der sie sich am besten schützen können, indem sie zur Überwachung illegaler Finanzaktivitäten die Hilfe von Finanzdienstleistern in Anspruch nehmen. Von daher wurde Sony auch bereits aufgefordert, den betroffenen Anwendern kostenlosen Zugang zu solchen Diensten zu verschaffen. Doch in dem jetzt veröffentlichten "Update on PlayStation Network and Qriocity" heißt es lediglich, dass alle US-Bürger per Gesetz die Möglichkeit haben, einen kostenlosen Bericht pro Jahr von einem der drei Dienstleister anzufordern.

Über den Hintergrund der Angriffe besteht ansonsten weiter Unklarheit. In den letzten Wochen war Anonymous mehrfach mit Angriffen auf Sony in Verbindung gebracht worden. Doch in diesem Fall weist Anonymous jede Verantwortung von sich. Stattdessen wird der Angriff mit einem Update der Firmware in Verbindung gebracht sowie mit der Software REBUG (rebug.me), mit der beispielsweise von Sony ausgeschlossene (gehackte) Playstation-Geräte wieder mit dem Netzwerk verbunden werden können. Es ist also nicht auszuschließen, dass die vielfach kritisierten Schutzmaßnahmen Sonys zumindest indirekt für den Erfolg der Angriffe mitverantwortlich sind.

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