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Mehrere, im Rahmen eines Rechtsstreits öffentlich gemachte Mails der Google-Führungsebene machen deutlich, wie wichtig die Sammlung von WLAN- und Funkzelleninformationen für Android ist.

Larry Page, seit letztem Monat wieder Chef des Unternehmens, hatte im vergangenen Jahr einen Beitrag an die anderen leitenden Mitarbeiters Googles geschickt und eine Reaktion auf den Inhalt des Artikels verlangt. Es ging darin um die Pläne Motorolas, die "location services" von Skyhook anstelle von Googles Datensammlung zu verwenden.

Skyhook, früher selbst Datenlieferant Googles, hat gegen das Unternehmen geklagt, weil der Vertrag mit Motorola angeblich infolge von Googles Intervention nicht zustande kam. Außerdem soll Google Patente verletzt haben, in denen es um die Sammlung von lokalen Daten geht.

Die Mail von Page ist außerdem im Zusammenhang mit dem Street View-Skandal zu sehen, bei dem die Suchmaschine einräumen musste, mit den Street View-Fahrzeugen nicht nur mehr oder weniger anonyme Daten von lokalen Funknetzwerken eingesammelt zu haben. Die Datensätze enthielten auch Informationen aus dem Datenverkehr, den unverschlüsselt betriebene WLANs abstrahlten. Mail-Fragmente und Daten von Websites waren von den Fahrzeugen gesammelt worden, was man bei Google angeblich über lange Zeit nicht bemerkte.

Allerdings muss dem Unternehmen auch zugute gehalten werden, auf diesen Fehler selbst aufmerksam gemacht zu haben. Doch nach dem Bekanntwerden dieser Datenpanne - gerade zwei Tage vor der Mail von Page - änderte Google offenbar sein Vorgehen und setzte nun in erster Linie auf die von Android-Geräten gesammelten Informationen. Denn auch diese Geräte erfassen Informationen über lokale verfügbare Funknetze beziehungsweise Funkzellen und senden diese Daten an Google zurück.

Zumindest dann, wenn die Besitzer der Geräte bei der Inbetriebnahme zugestimmt haben, solche Daten anonymisiert zu übertragen, auch wenn gerade keine Anwendungen mit lokalem Bezug genutzt werden.

Kein Wunder also, wenn Android-Chef Andy Rubin diese Form der Datenerhebung in den jetzt öffentlichen Mails als "extrem wertvoll" für Android bezeichnet.

Wie genau die daraus resultierenden Informationen sind, kann jeder Betreiber eines WLAN selbst überprüfen. Es genügt, die Mac-Adresse des eigenen Routers bei Sama Kamkars "Android Map" einzugeben. Der polnische Hacker hat es offenbar geschafft, sich Zugang zu Androids "Wardriving Database" zu verschaffen.

Bei Apple - ebenfalls ein Skyhook-Kunde - dürfte sich die Situation ähnlich verhalten. Denn im Zusammenhang mit den zunächst falsch gedeuteten WLAN- und Funkzellen-Informationen auf dem iPhone wurde auch bekannt, dass die Apple-Geräte anonymisiert "nach Hause" senden. Auch das kann dazu dienen, die von Apple gespeicherten Daten zu aktualisieren. Wobei auch bei Apple der Daten-Transfer selbst dann erfolgt, wenn aktuell keine Anwendungen mit lokalen Daten auf dem iPhone genutzt werden.

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