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Auch Nielsen, einer der großen TV-Marktforscher der Vereinigten Staaten, kann bisher keine zuverlässige Angabe über die Ursache des Rückgangs machen. Doch Nielsen hat ermittelt, dass der Anteil der Fernsehhaushalte von 98,9% auf 96,7% gefallen ist.

Zwei Erklärungen hält der Marktforscher für besonders wahrscheinlich: Auch beim aktuellen Rückgang könnten die wirtschaftlichen Verhältnisse eine Rolle spielen. Das auch, weil das US-Fernsehen erst vor zwei Jahren auf digitale Technologien umgestellt wurde und weil diese Umstellung mit Kosten verbunden war. Etwa im ländlichen Bereich, wo der Wegfall des analogen Fernsehens oft einen Umstieg auf Satellit notwendig macht.

Die andere Möglichkeit aber ist für die Fernsehmacher erschreckender: Die mit dem Internet groß gewordene Generation könnte freiwillig auf das Fernsehen verzichten und sich stattdessen online mit einer Diät aus TV-Serien und Kinofilmen via Hulu.com und Netflix versorgen.

Das könnte man als große Chance bezeichnen, wie es einige Vertreter der Industrie auch gerade tun. Doch diese Art der Fernsehnutzung gefährdet die beiden wichtigsten Motoren der Fernsehwelt: Die Unterbrecherwerbung und die Kabelgebühren. Wobei auch beim Kabelverzicht der "Cord Cutter" wirtschaftliche Ursachen eine Rolle spielen könnten. Wenn das so ist, so wäre vielleicht nach einigen Jahren - mit dem Eintritt in eine gesetztere Lebensphase - mit einer Rückkehr dieser verlorenen Schafe in die Fernsehgemeinschaft zu rechnen.

Bisher weiß man aber einfach noch nicht, wie sich der - zur Zeit noch geringfügige - Rückgang erklären lässt. Daher kann man auch noch nicht wissen, ob sich hier vielleicht eine dramatische Veränderung des Nutzungsverhaltens ankündigt. Und damit eine Gefährdung des bisherigen Biotops der Fernsehindustrie.

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