Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
06. Mai 2011
Im Fall der Facebook-Werbung geht es hinsichtlich der Belohnung um Facebook-Credits, die vorwiegend in Spielen eingelöst werden können. In diesem Umfeld arbeiten Firmen wie Zynga ohnehin schon mit SocialVibe und TrialPay zusammen. Ziel der neuerlichen Anwendung des Gratifikations-Modells ist laut Facebook die breitere Nutzung dieser Währung. Ziel dürfte es aber auch sein, die Zufriedenheit der Werbetreibenden zu erhöhen, wo doch die Werbeleistung bei Facebooks Display-Werbung ohnehin als eher unbefriedigend angesehen wird.
Ähnlich wie Facebook hat Microsoft bei der eigenen Suchmaschine auch schon mit dem Gratifikations-Modell gearbeitet, um einerseits die Bing-Nutzung zu erhöhen, und um andererseits die Werbekunden mit einer höheren Werbeakzeptanz zufriedenzustellen.
Doch Zweifel an diesem Vorgehen sind angebracht. Auch wenn die Ergebnisse nach Angaben der Werbeunternehmen zufriedenstellend sein sollen, so fragt man sich beispielsweise im Fall von Facebook schon, welche Zielgruppen sich für Winzbeträge Werbung ansehen. Auch der Einfluss auf die Konvertierungsleistung der Werbung ist vermutlich vernachlässigbar. Bleibt das Argument, dass durch diese Maßnahmen die Facebook-Währung stärkere Akzeptanz findet. Doch auch in dieser Hinsicht fragt man sich nach dem tieferen Sinn, wenn die neu hinzugekommenen Nutzer ihre Facebook Credits wahrscheinlich nur gebrauchen, um sich beispielsweise bei Spielen Vorteile zu verschaffen.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




