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Man könnte sich nach dieser Mitteilung Gedanken über die erwartbare Akzeptanz der neuen Bing-Suche machen, oder über ähnliche Pläne Googles diskutieren, doch die eigentliche Botschaft dieser Mitteilung ist tatsächlich die noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Google-Konkurrenten Facebook und Microsoft.

Sicher verfolgen beide Firmen jeweils ihre eigene Agenda und handeln nicht in einer Art unternehmerischer Personalunion. Doch die aktuelle Mitteilung zeigt, dass selbst das immer selbständiger und auch wirtschaftlich bedeutsamer werdende Unternehmen Facebook den engen Kontakt zu Microsoft sucht. Eine Entscheidung, die nicht zuletzt Microsoft zugute kommt. Denn dem "Software-Riesen" fehlen bislang noch die langfristigen Perspektiven in einer Welt, in der Windows eine absehbar kleinere Rolle spielt.

Man kann bei vielen der oft unbeholfen wirkenden Schritten Microsofts vermuten, dass im Hintergrund eine Strategie entwickelt wird. Im Fall von Facebook war das beispielsweise zu vermuten, als Microsoft schon sehr früh in eine winzige Beteiligung an dem damals noch kleineren MySpace-Konkurrenten investierte. Ein Angebot, das von Facebook damals lieber angenommen wurde, als ein vergleichbares (oder gar höheres) von Google. Mit dieser Investition im Wert von 240 Millionen Dollar, der Microsoft einen Anteil von gerade 1,6% an Facebook brachte, sorgte man bei Facebook für große Zufriedenheit. Denn plötzlich wurde der Marktwert des Unternehmens auf 15 Milliarden Dollar geschätzt.

Dass Microsoft zusätzlich zu seinem Mini-Anteil damals das Recht erhielt, Facebook mit Werbeanzeigen zu versorgen, wurde bei der Berechnung des Marktwerts nicht eingerechnet. Doch diese damals vielleicht unbedeutsame Vereinbarung hat bis heute Bestand und Facebook befindet sich auf dem besten Weg, Werbeeinnahmen in bedeutsamer Höhe zu erwirtschaften. Gemeinsam mit Microsoft versteht sich.

Und wie die aktuelle Vereinbarung zeigt, ist Facebook sogar bereit, die Partnerschaft noch enger werden zu lassen. Die eher vorsichtige Politik Microsofts hat sich in diesem Fall also gelohnt. Wobei es für Facebooks eigene Pläne sicher auch eine Rolle spielt, dass Microsoft gerade Skype übernommen hat. Hier ging es vermutlich nicht nur darum, Google einen fetten Bissen wegzuschnappen, denn auch die Suchmaschine soll sich für einen Kauf interessiert haben. Microsoft dürfte auch klar gewesen sein, dass Facebook großes Interesse an Skype hat. Interesse, aber keine finanziellen Möglichkeiten.

Nun bilden also schon drei Unternehmen eine Allianz, die gegen Google, aber auch gegen Apple gerichtet ist. Doch vermutlich muss man auch Nokia in diese Planspiele einbeziehen, denn dass Microsoft bei den Finnen mit einem geschickten Schachzug zumindest einen Teil der Kontrolle übernommen hat, steht außer Frage.

Inzwischen wird zwar schon wieder spekuliert, Microsoft könnte an einem Kauf Nokias für 30 Milliarden Dollar interessiert sein. Doch warum sollte Microsoft das tun, nachdem Nokia sich auch schon so für eine Smartphone-Zukunft unter Windows-Herrschaft entschieden hat?

Damit sieht Microsofts Aufstellung im Wettbewerbs-Schach gar nicht mehr so schlecht aus. Denn mit einem Smartphone-Hersteller, auf dessen Geräten Windows als Betriebssystem genutzt wird und mit denen man via Skype mit seinen Facebook-Freunde kommunizieren kann, steht Microsoft plötzlich wieder voll im Leben. Weitere Synergien etwa mit der eigenen Suchmaschine oder dem eigenen Werbenetzwerk sind klar absehbar.

Nur Eines hat Microsoft noch nicht geschafft: Die Anwender müssen auch ein Interesse daran haben, bei dieser Strategie die ihnen zugedachte Rolle zu spielen.Damit hat Microsoft immer so seine ganz eigenen Probleme.

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