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20. Mai 2011
Doch mindestens einer der Kommentatoren, Henry Blodget vom Business Insider, will nicht in den Jubel einstimmen. Er ätzt vielmehr, dass LinkedIn sowie die Investoren des StartUp gestern über den Tisch gezogen wurden. Denn der zuvor festgelegte Ausgabepreis, zu dem die Underwriter Bank of America und Morgan Stanley die Aktie ihren treuesten Kunden angeboten habe, sei deutlich zu niedrig gewesen.
So haben die beiden Emissionshelfer nicht nur geschätzte 30 Millionen Dollar für ihre Dienste erhalten, sondern sie konnten auch noch ihren Stammkunden ein Geschäft mit rund 100% Gewinn verschaffen. "Normale" Aktienkäufer haben keine Chance, derartige gute Geschäfte zu machen.
Doch wo es Gewinner gibt, da gibt es auch Verlierer und die sieht Blodget vor allem auf Seiten von LinkedIn und seinen Investoren, denn etwa 175 Millionen Dollar an Kapital - nimmt man den Ausgang des gestrigen Tages als Maßstab - wurden somit verschenkt. Eine Umverteilung, die nur möglich war, weil die beiden Emissionshelfer den Ausgabepreis zu nedrig festgesetzt hatten. Auch das übrigens ein Vorwurf, der an die Internet-Blase der 90er Jahre erinnert.
Wer sich außer Blodget noch über diesen "Betrug" aufregt? Vermutlich niemand, denn so läuft das Geschäft an der Börse. Ein niedriger Ausgabepreis ist sogar ein üblicher Teil des Geschäfts. Wobei die Frage ist, ab wann der Preis "zu" niedrig ist.
Die meisten Berichterstatter werden Blodget daher Neid als einzig nachvollziehbares Motiv vorwerfen, denn er gehört sicher nicht zu den bevorzugt bedienten Stammkunden der beiden Banken. Der heutige Journalist und frühere Analyst steht vielmehr selbst unter einem Börsenverbot, weil ihm Insidergeschäfte vorgeworfen wurden. Das nimmt seiner Kritik aber nicht unbedingt die Berechtigung. Was insbesondere jene im Hinterkopf behalten sollten, die nach derart glücklichen Börsengängen auch Teil an dem Erfolg haben wollen und Aktien kaufen - während die Stammkunden der Banken sich teilweise schon wieder von ihren Anteilen trennen.
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