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Eine zugegeben nicht besonders originelle Erfahrung und Gedanken, denen jeder Pubertierende irgendwann einmal nachhängt. Aber für Zuckerberg offenbar ein Anlass, für die Medienwelt an der eigenen "Story" zu arbeiten. Denn wie er es jetzt gegenüber Fortune beschreibt, ist sein neues Hobby Teil seiner geplanten, persönlichen Entwicklung. Jedes Jahr stellt er sich eine demnach neue Aufgabe, an der er arbeiten will. Im letzten Jahr wollte er chinesisch lernen, vor zwei Jahren wollte er jeden Tag Krawatten tragen und in diesem Jahr schneidet er eben Ziegen die Kehle durch.

Mit dem Tötungsakt lässt er es dann aber auch bewenden, denn die meisten Kadaver übernimmt dann ein professioneller Metzger. Bei seinem ersten Versuch, bei dem er einen lebenden Hummer in kochendes Wasser warf, war das sicher nicht notwendig. Und ein Kücken, das er restlos verwertete und sogar noch die Füße in einer Brühe verarbeitete, sicher auch nicht. Bei Schweinen und Ziegen lässt Zuckerberg dagegen den Profi schnippeln.

Sein PR-Berater wird derweil versuchen, mit dieser und anderen Anekdoten aus dem Leben des jungen Z. das immer noch angekratzte Image etwas aufzupeppen. Aus dem wenig loyalen studentischen Hacker, der seine Auftraggeber hintergeht, die Benutzer seiner Entwicklungen für blöde hält und dessen Unternehmen heute PR-Agenturen mit der Schmähung von Konkurrenten beauftragt, wird jetzt ein verantwortungsvoller Fleischesser, der sich intellektuell wie handwerklich mit dem Tod des Schweins auseinandersetzt, dessen Oberschale er anschließend mit seinen Freunden genießt.

Denn auch beim Essen legt er Wert darauf, "zu teilen". Aus Sicht des PR-Menschen ist das sicher eine schöne runde Geschichte, zu dem das Schwein sicher gerne ein "Like" grunzen würde. Wenn die Geschichte nicht so schön rund wäre, dann würde Zuckerberg sie auch nicht an die Medien weiterreichen.

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