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30. Mai 2011
Der Beklagte (54) lebt bereits seit dem vergangenen Jahr wieder in Thailand, hat aber 30 Jahre seines Lebens in den Vereinigten Staaten zugebracht. Auch als er im Jahr 2007 den Link auf das Buch "The King Never Smiles" einsetzte, befand er sich im US-Bundesstaat Colorado. Doch wieso er erst jetzt für diesen Link bestraft werden soll, bleibt unbekannt.
Klar ist nur, dass die 2007 erschienene, nicht-autorisierte Biografie des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej bereits vor ihrer Veröffentlichung auf dem thailändischen Index der verbotenen Bücher gelandet war. Ebenfalls klar ist, dass die thailändische Regierung keine Kritik an dem seit zwei Jahren schwer erkrankten Bhumibol zulassen wird.
Das dehnt sich auch auf das Internet aus, wo beispielsweise YouTube schon mit Klage bedroht wurde. Das auch, weil bei dem Video-Dienst über das zensierte Buch berichtet worden war. Die Festnahme des US-Bürgers könnte die thailändischen Verhältnisse zum Gegenstand der internationalen Presse zum Thema machen.
Denn für den Beklagten ist die Strafandrohung von 15 Jahren keine leere Drohung. In Fällen der Majestätsbeleidigung nach dem "Lese Majeste" kommt es häufiger zu Bestätigung mehrerer Klagepunkte, wodurch es auch zu nochmals höheren Gesamtstrafen von bis zu 50 Jahren kommen kann. Eine gefährliche Waffe, die offensichtlich sehr gut dazu eingesetzt werden kann, Kritiker verstummen zu lassen.
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