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01. Juni 2011
Doch er lieferte auch einige andere Informationen, deren Veröffentlichung dem oft defensiv aufgestellten PR-Trupp Googles wohl vorenthalten blieb. So meinte er beispielsweise in einer Randbemerkung, man habe "gerade" die "Map and Search Agreements" mit Apple erneuert und hoffe, dass diese Vereinbarung noch lange erhalten bleibe.
Man möchte meinen, dass dies eine wichtige Information für die D9-Konferenz ist, wo doch Apple-Chef Steve Jobs vor genau einem Jahr an gleicher Stelle eine Partnerschaft mit Microsoft Bing nicht ausschließen wollte. Schmidts Zeitangabe zum Thema Vertragsverlängerung ist allerdings vage. Schon im September 2010 hatte er eine ähnlich beiläuifige Aussage zur Vertragsverlängerung gemacht und es ist denkbar, dass er auf der D9 von der gleichen Vereinbarung sprach. Doch der Vertrag über die Google Suche und Google Maps ist vermutlich auch nicht ganz so wichtig. Selbst wenn frühere Berichte von 100 Millionen Dollar sprachen, die Google jährlich für die Benutzung dieser Dienste auf dem iPhone an Werbebeteiligung zahlt.
Auf der Konferenz ging es dem Google-Mann dann schon eher um das große Bild, um den Blick vom Feldherrenhügel und von dort oben sind für Schmidt zur Zeit nur vier bedeutsame Unternehmen zu sehen: Amazon, Apple, Facebook und natürlich Google. Microsoft ist für ihn in diesem Zusammenhang nicht mehr wichtig, auch wenn die Produkte des Software-Hersteller noch über Jahrzehnte für Microsoft wie ein "Schwungrad" wirken werden.
Aber er scheint dieses Schwungrad eher im Business-Bereich zu sehen als in dem immer noch vorhandenen Quasi-Monopol Microsofts auf dem privaten Desktop-PC oder Notebook. Eine Vorstellung, die offenbar viele teilen und die auch andere Googler schon öffentlich machten. Erst im letzten Jahr behauptete beispielsweise Googles Europa-Chef John Herlihy, der Desktop-Rechner werde in drei Jahren irrelevant sein. Ein Jahr ist seither vergangen und bisher sieht es nicht so aus, als ob Windows-PCs in zwei Jahren nur noch in Museen gezeigt werden.
Wenn man bedenkt, dass sich die vier von Schmidt genannten Unternehmen eigentlich alle sehr gut mit der Windows-Dominanz auf Desktop und Notebook arrangiert haben, fragt man sich schon, was Schmidt so siegessicher macht. Oder sollte es sich doch eher um die Abwertung eines schwierigen Gegners handeln?
Denn Microsoft hat in den letzten Monaten einige Entscheidungen getroffen, die sich vielleicht noch als bedeutsam erweisen. Zu nennen wäre da etwa die extrem enge Partnerschaft mit Nokia, dem größten Handy-Hersteller, die Übernahme von Skype, dem größten Telefonie-Anbieter im Internet sowie die ausgeweitete Partnerschaft mit Facebook, dem größten Social Network.
Ganz so weit ist Microsoft damit von der "Gang of Four" gar nicht entfernt. Doch Microsoft kann - zur Zeit jedenfalls - kein vergleichbares Wachstum wie diese vier Online-Größen vorweisen. Das macht das Unternehmen für Schmidt sowie für den Veranstalter der Konferenz (Wall Street Journal) uninteressant - was möglicherweise eine Fehleinschätzung ist.
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