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08. Juni 2011
Karl-Theodor zu Guttenberg hat bei der Erstellung seiner Doktorarbeit gemogelt und jetzt wird auch noch seiner Frau Stephanie der Vorwurf gemacht, sich auf der Jagd nach dem Erfolg der falschen Mittel bedient zu haben.
Die Kritik kommt von einem bayerischen Richter, der über den ersten Täter, beziehungsweise das erste Opfer der Guttenberg'schen Pädophilen-Jagd bei RTL2 zu richten hatte. Insgesamt 56 Männer hatte man dort bei "Tatort Internet" mit vermeintlichen Minderjährigen zusammengebracht, die sexuelles Interesse an den oft älteren Herren heuchelten. Vor laufender Kamera wurden die Männer dann ausgescholten und an den Medienpranger gestellt. Angeblich sollte die Anonymität dieser Männer gewahrt bleiben, doch in einigen Fällen war aufgrund der Vielzahl der Informationen auch ohne Namensnennung eine Identifizierung möglich.
Dass diese Männer eine Schuld tragen, daran lässt auch das aktuelle Urteil des Amtsgerichts München keine Zweifel. Zu 3 Monaten Freiheitsstrafe, allerdings zur Bewährung ausgesetzt, hat man einen 42 Jahre alten Schlosser verurteilt. Er hatte vor versteckter, laufender Kamera das Knie einer 18jährigen gestreichelt, musste aber nach seinen Informationen von einem fünf Jahre jüngeren Körperteil ausgehen.
Insofern kann man sich bei dem Fernsehsender durch das Urteil sogar bestätigt fühlen. Doch der Richter kritisierte den Lockvogel-Einsatz, der aus seiner Sicht schon bei polizeilichen Einsätzen grenzwertig ist. Bei einem Sender, der die Sensationsgier der Zuschauer bedienen will, muss das erst recht gelten.
Doch für Stephanie zu Guttenberg wird diese Moralpredigt erwartbar keine Folgen haben. Ob ein Richter in München ihr Vorgehen für anstößig hält, ist uninteressant, solange es juristisch folgenlos bleibt. Ihren Auftraggebern dürfte es ebenfalls egal sein, was man in bayerischen Amtsstuben über den Lockvogel-Einsatz denkt.
So kann es durchaus sein, dass S zu G bald wieder im Fernsehen zu sehen ist. Vielleicht tritt sie dann sogar mit einem Partner auf, denn ihr Gatte hat zur Zeit vermutlich eher wenig zu tun. Und ein guter Schauspieler scheint er obendrein zu sein.
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