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Neue Dokumente im Rechtsstreit King Lincoln Bronzeville v. Blackwell lassen es nach Ansicht liberaler US-Autoren realistisch erscheinen, dass die Wahlen im US-Bundesstaat Ohio im Jahr 2004 zugunsten des damaligen Präsidenten George W. Bush manipuliert werden konnten.

Ein Verdacht, der damit noch lange nicht bewiesen ist. Doch der damalige Wahlausgang in Ohio hatte weit reichende Folgen: Hätte es den unerwarteten Anstieg der Bush-Stimmen in Ohio nicht gegeben und wäre der Bundesstaat an den Bush-Herausforderer John Kerry gefallen, dann hätte dieser die Wahlen gewinnen können.

Kernpunkt der neuen Dokumente soll der Beleg sein, dass eines der drei vom damaligen Innenminister des Bundesstaates, Ken Blackwell, beauftragen Unternehmen ein Backup-System erstellt hatte, das von seiner Architektur her für die Manipulation der Wahlergebnisse geeignet gewesen wäre. Das Backup-System der Firma SmarTech, angesiedelt auf Servern der republikanischen Partei, war so aufgebaut, dass es für Man-in-the-Middle Angriffe genutzt werden konnte.

Dass es solche Eingriffe gegeben haben könnte, ist nach den bisherigen Erkenntnissen auch nicht auszuschließen. Erst recht nicht, da ein IT-Spezialist des Staates, der das System beaufsichtigen sollte, am Abend der Wahl um 21:00 Uhr nach Hause geschickt worden war. Im weiteren Verlauf der Wahlnacht übernahmen "private Vertragsnehmer" die Kontrolle. Ein Umstand der bemerkenswert ist, denn in dieser Nacht wurden die Wahlergebnisse auf den Backup-Server von SmarTech übertragen, obwohl es angeblich keine Notlage im System gegeben haben soll, die dies rechtfertigten.

Das jedenfalls war Teil der Aussage von Michael Connell (Wikipedia) , dem "IT-Guru" der Familie Bush und von Karl Rove, dem wegen Verrat eines CIA-Agenten verurteilten, von Bush aber begnadigten Präsidenteberater. Connell wiederum war damals Chef eines weiteren der drei Unternehmen, die für die elektronischen Wahlen in Ohio zuständig waren.

Auch er soll der republikanischen Partei nahegestanden haben. In seiner Aussage hat er allerdings auch einige den Innenminister belastende Punkte erwähnt. Weshalb der oberste Klagevertreter im oben erwähnten Rechtsstreit den US-Justizmnister von Drohungen Roves an die Adresse des Firmenchefs informierte. Nach Informationen des Klägeranwalts hat ein anonymer Informant später sogar gewarnt, das Leben Conells sei in Gefahr.

Ein Zusammenhang dieser Warnungen mit dem bis heute ungeklärten Absturz der kleinen Privatmaschine Connels, wurde allerdings nicht gefunden. Connell starb bei diesem Unfall im Alter von 45 Jahren, wenige Wochen nachdem er seine ersten Aussagen machen konnte, aber noch bevor man ihn vom Gericht einvernehmen ließ.

Womit der Fall über alle Ingredenzien für eine veritable Konspirationstheorie verfügt. 

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