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01. August 2011
Für Gou hatte die Ankündigung vielleicht gar keinen so großen Stellenwert, schließlich gab er sie nicht anlässlich eines hochkarätigen Wirtschaftstreffens bekannt, sondern bei einer Tanzveranstaltung seiner Mitarbeiter. Vermutlich sollte die Ankündigung den Mitabeitern auch nicht signalisieren, dass ihre Arbeitsplätze in Gefahr sind, sondern dass Foxconn ein expandierendes und sehr modernes Unternehmen ist, das sich solche Investitionen erlauben kann.
Das zeigt schließlich nicht nur diese Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur. In weiteren Berichten vom Juni 2011 ging es um Foxconn-Investitionen in der Henan-Provinz, wo sich die Taiwanesen an 19 Projekten beteiligen wollen. In Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan, hat Foxcomnn erst im letzten Jahr eine 2 Milliarden Dollar teure Fabrikanlage in Betrieb genommen. Für die Machthaber Chinas ist die Zusammenarbeit mit den taiwanesischen Kapitalisten also sehr erfolgreich. Was sich beispielsweise daran zeigt, dass das Handelsvolumen alleine zwischen Henan und Taiwan sich innerhalb nur eines Jahres auf 500 Millionen Dollar verdoppelt hat.
Angesichts dieser Entwicklung kann Gou also den massenhaften Einsatz von Robotern ankündigen, ohne soziale Verwerfungen fürchten zu müssen. Vielmehr wird man in China die Verhundertfachung der heute 10.000 Roboter in drei Jahren auch als einen Tribut an die Arbeitssicherheit interpretieren. Ein Problem, das viele Zulieferer in China beschäftigt, denn die Herstellung etwa von Smartphones ist in einigen Produktionsschritten an den Einsatz giftiger Chemikalie gebunden. In der neuen Fabrikanlage in Sichuan, wo vorwiegend Notebooks hergestellt werden, kamen beispielsweise im letzten Monat mehrere Menschen bei einer Explosion ums Leben.
Die von Allthingsdigital gelieferte Anspielung auf die Entwicklung in der US-.Automobilindustrie scheint daher neben der Sache zu liegen. Während die Autohersteller durch den verstärkten Robotereinsatz auf Mitarbeiter verzichten konnten, scheint die angekündigte Roboterarmee in China nur eine Begleiterscheinung des Foxconn-Wachstums zu sein.Um den taiwanesischen iPhone-Hersteller und um dieArbeitsplätze seine chinesischen Billiglohnarbeiter muss man sich noch keine zu großen Sorgen machen.
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