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Das Computer Network Emergency Response Coordination Center Chinas (CNCERT/CC) geht demnach von 500.000 Cyber-Angriffen jährlich aus, die chinesischen Rechnern gelten. Es geht hier in erster Linie um Trojaner-Installationen, die in aller Regel vor allem nicht geschützte Windows-Installationen betreffen und üblicherweise nicht gezielt den Rechnern bestimmter Länder gelten. Doch die Koordinierungsstelle für alle chinesischen CERT Sicherheits-Teams geht davon aus, dass 14,7% dieser Angriffe ihren Ursprung in den USA haben. In weiteren 8% der erfassten Fälle lassen sich die Angriffe auf indische IPs zurückführen.

Diese Angaben werden von China nicht mit der McAfee-PR in Verbindung gebracht. Doch vermutlich sollen die Daten schon belegen, dass es sich bei den von McAfee beschriebenen Angriffen auf globale Unternehmen nicht um ein Problem handelt, das alleine durch China verursacht wird. Auch China muss mit solchen Angriffen rechnen und es ist kaum auszuschließen, dass auch die Regierungen anderer Länder dabei ihre Hände im Spiel haben.

Die oft von US-Seite gebrauchte Rhetorik, die in erster Linie von Angriffen auf eigene Systeme spricht, sollte nicht vergessen machen, dass auch beispielsweise US-Nachrichtendienste auf eine lange Tradition des globalen Ausspionierens zurückblicken können. Wobei auch dort häufiger der Vorwurf erhoben wurde, dass es nicht nur um militärische Aufklärung, sondern um Wirtschaftsspionage gegangen sein soll.

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