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16. August 2011
Die Abschaltung des Funkverkehrs schien den BART-Verantwortlichen wohl das Naheliegendste, nachdem Anonymous zu Protesten aufgerufen hatte. Außerdem hatten vermutlich zu Anonymous gehörende Hacker die BART-Website entstellt und angeblich 2.000 Datensätze von BART-Kunden öffentlich gemacht.
Doch die Abschaltung des Mobilfunks hat der Reaktion von BART eine neue Qualität verliehen. Das stockkonservative Wall Street Journal fasst das Problem beispielsweise so zusammen: "Es ist nach Meinung von Bürgerrechtsgruppierungen vielleicht das erste Mal, dass eine Regierungsbehörde ein Kommunikationssystem als Reaktion auf eine wahrgenommene Bedrohung unterbricht. Andere Länder haben weitreichendere Service-Unterbrechungen eingeführt, wie beispielsweise Ägypten während der Unruhen des Frühjahrs".
Das Finanzblatt übernimmt damit vermutlich gewollt die Argumentation der Protestierenden, die die Reaktion der BART-Verantwortlichen mit jener des ägyptischen Ex-Präsidenten Mubarak vergleichen, der durch die Behinderung der mobilen Kommunikation die Organisation der Regierungsgegner vereiteln wollte. Auch wenn der Vergleich der BART-Maßnahmen mit den Handlungen Mubaraks deutlich neben der Sache liegt.
Was übrigens die tatsächlichen Proteste angeht, so halten sie sich in Grenzen. Ein Autor der PCWorld, der gestern "sehen wollte, was es denn mit dem ganzen Protestaufruf auf sich hat", fand an den betroffenen Stationen mehr Journalisten als Protestierende vor. Wobei einige der Anwensenden sogar gegen Anonymous protestierten.
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