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25. August 2011
Eine Einschätzung, die in mehrfacher Hinsicht zu relativieren ist, denn es handelt sich zunächst einmal um eine nur 10 Sekunden dauernde Sequenz, die zur Illustration einer chinesischen Sendung zum Thema "Cyber Security" diente. Dennoch wird dieser kleine Clip als bedeutsam erachtet.
Die Sendung wurde von CCTV-7 ausgestrahlt, einem staatlichen Sender, in dem es um militärische wie auch um landwirtschaftliche Themen geht. In der fraglichen Sendung, moderiert von einem Obristen in Uniform, wurde eine Analyse verschiedener Sicherheitsprobleme weltweit geliefert. Bei der Behandlung des Themas "Cyber-Attacken" wird im Hintergrund ein Monitor eingeblendet, der eine Anwendung mit den Worten "distributed Denial of Service" in chinesischer Schrift zeigt.
Auf dem nächsten Bild erschienen auf dem Monitor die Worte "Angriffssystem" gefolgt von einer Abkürzung, die angeblich für Volksbefreiungssystem stehen soll sowie der Angabe "Institut für Elektronik-Ingenieurwissenschaften". Darunter soll dann ein Menüpunkt "Angriffsziel auswählen" erschienen sein sowie eine Pulldown-Liste mit Websites, die mit der Falun Gong-Bewegung in Verbindung stehen. Mit dem Cursor wurde dann die Adresse Minghui.org ausgewählt und es folgt ein Klick auf den Schalter "Angriff".
DieIP-Adresse dieses Angriffsziels soll auf einen Rechner der Universität Alabama verwiesen haben. Womit es sich um den Angriff auf einen ausländischen Rechner handelt. Der Bericht des Wall Street Journal folgt damit der Darstellung von China SignPost, einem privaten Beratungsunternehmen, das sich auf China konzentriert.
Die beiden Analysten des Dienstes, die für den Bericht über den Video-Clip verantwortlich sind, können selbst nicht sagen,. ob diese Aufnahmen authentisch sind, oder wie alt sie sind. Sie vermuten, dass die Aufnahmen - sofern sie echt sind - bereits vor 10 Jahren gemacht sein könnten. Dies, wegen der "rudimentären Natur" der dargestellten DDoS-Attacke, und weil solche Angriffe gegen Falun Gong Websites zum damaligen Zeitpunkt häufiger stattfanden.
Von einem "Beweis" für staatlich koordinierte Angriffe Chinas auf westliche Rechner sollte man auf dieser Grundlage nicht sprechen. Es sei denn, man ist bereits davon überzeugt, dass diese Angriffe stattfinden und in der Vergangenheit stattgefunden haben.
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