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Die Diskussion um Googles +1 Bewertungs-Knöpfchen´dürfte bald áuch den Google Browser einschließen. Denn für Chrome gibt es nun auch im Webstore Googles eine Erweiterung, mit der +1 Bewertungen auf Seiten vergeben werden können, die Googles Schalter gar nicht eingebettet haben.

Die Neuerung dürfte bisher noch keine allzu großen Auswirkungen zeigen, da Chrome in der Browser-Welt immer noch eine Randerscheinung ist und erst etwas mehr als 6.000 Anwender die neue Erweiterung nutzen. Außerdem ist die Funktion der Erweiterung im Vergleich zum "echten" +1-Schalter noch eingeschränkt, denn es ist nicht möglich, die gerade abgegebene Positiv-Bewertung auch gleich mit anderen zu teilen.

Doch das ist nebensächlich, wenn man die Möglichkeit bedenkt, dass die Erweiterung zum festen Bestandteil des Browsers werden könnte. Dann erreicht Google mit seinem Browser mehr, als Facebook ohne eigenen Browser je schaffen kann, denn dann ist Googles Sozialbewertunbg auf jeder Website des Internet zuhause.

Ehe man sich nun Gedanken darüber macht, welche Konsequenzen das für den Datenschutz hat (nach Googles Darstellung so gut wie keine), sollte sich eine ganz andere Frage stellen: Wie hoch ist nach der Veröffentlichung dieser Browser-Erweiterung wohl der Druck auf Facebook, selbst einen Browser auf den Markt zu bringen?

Und die Anschlussfrage lautet: Was ist der Mozilla-Stiftung wohl der Verkauf von Firefox wert? Über diese Option hat man sich bei Mozilla sicher auch schon Gedanken gemacht, denn einerseits werden die Mozilla-Produkte hauptsächlich durch Google finanziert. Andererseits ist Google mit der Chrome-Entwicklung ganz klar zum Konkurrenten Mozillas geworden.

Die Mozilla-Stiftung steht damit unter beträchtlichem Zugzwang und Googles eigenes Engagement erhöht auch den Druck auf potentielle Kunden. Egal, ob sie nun Facebook oder vielleicht auch Microsoft heißen. Wobei Mozilla wiederum sein Bestes tut, den eigenen Marktwert zu erhöhen. Etwa durch die Ankündigung eines eigenen mobilen Betriebssystems, das übrigens wieder bei den genannten Interessenten auf besonders hohes Interesse steht.

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