RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

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Eine Lösung, wie aus dem Bilderbuch also. Denn damit wird allen gedient - möchte man meinen.

Doch leider scheint Facebook mit diesem nachträglichen installierten Datenkondom dann doch nicht einverstanden. In der Mail, die der Verlag interessierten Webmastern auf Nachfrage schickt, ist von einer Aufforderung Facebooks die Rede, den bei Heise bereits installierten 2-Klick-Button zu entfernen. Eine Begründung dafür scheint bisher noch nicht erfolgt zu sein, denn bei Heise will man eine solche erst abwarten, ehe man eine Entscheidung über das weitere Vorgehen trifft.

Die Begründung dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen und besteht wahrscheinlich in einem Verweis auf die Nutzungsbedingungen Facebooks. In der Policy des Dienstes heißt es nämlich unter IV. ("Application Integration Points"), Punkt 4 ("Platform integrations, including social plugins") Satz d.

"You must not obscure or cover elements of our social plugins, such as the Like button or Like box plugin".

Es ist also nicht gestattet, den Facebook-Button zu verbergen oder zu verschleiern. Ganz ähnlich heißt es bei Google, dass "Publisher" den +1 Button nicht verändern oder verschleiern dürfen. Von Seiten dieser beiden Anbieter dürfte es also tatsächlich nicht gestattet sein, die Buttons in eine Form zu bringen, die weniger gegen die deutschen Datenschutzbestimmungen verstößt.

Doch von Google ist bisher kein Einwand erfolgt und vielleicht nutzt das Unternehmen ja die Chance, sich positiv von Facebook abzuheben, statt Facebook nur nachzueifern. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Update: Inzwischen  hat Heise eine Antwort von Facebook erhalten, auf der sich das Netzwerk tatsächlich auf seine Policy bezieht. Allerdings mussten die Verantwortlichen gar nicht erst bis zum Absatz römisch vier abtauchen. Schon der erste Absatz der Policy verbietet die Erstellung von Derivaten der Facebook Icons.  Eine Absichtserklärung, wie sich Heise weiter verhalten will, liegt noch nicht vor. Allerdings hat Facebook bereits die Konsequenzen beschrieben. Sollte Facebook sich weiter über Heise ärgern müssen, könnte zunächst die Funktion des Schalters deaktiviert werden. Und bei weiteren Zuwiderhandlungen könnte sogar die Domain des Verlags auf der schwarzen Liste des Dienstes landen. Dann wäre ein Teilen von Heise-Inhalten bei Facebook ganz ausgeschlossen. 

Beobachtern wird derweil empfohlen, sich mit Popcorn zu versorgen. Denn eine solche Konfrontation am Freitnachmittag könnte eine spannende Eigendynamik entwickeln.

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