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Profi-Biograph Walter Isaacson rührt offenbar kräftig die Werbetrommel für seine am Montag erscheinende Biographie von Steve Jobs. Auszüge aus dem Werk, für das Jobs noch vor wenigen Wochen zu Interviews bereit stand, wurden auch AOLs Leftisten-Blog Huffington Post zugespielt. Dort wurden die dürftigen, von Isaacton vorab gelieferten Texte schon in mehreren Artikeln verarbeitet.

Im Jüngsten dieser Ergüsse geht es um ein Zusammentreffen zwischen Jobs und Präsident Obama, das der Apple-Chef so lange hinausgezögert haben soll, bis er eine persönliche Einladung des Präsidenten erhielt. Ohne diese Einladung wollte er nicht erscheinen und ließ Obamas Team fünf Tage zappeln. Als es dann endlich zu dem Treffen kam, habe Jobs dem Präsidenten gleich zu Beginn prophezeit, dass er nur eine Amtszeit im Weißen Haus erleben werde. Der Grund dafür bestehe darin, dass zu viele Gesetze sowie das Wirken der Gewerkschaften Amerika daran hindere, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Auch die weiteren Darstellungen lassen Jobs wie eine Art Dagobert Duck erscheinen. Er habe dem Präsidenten erklärt, wie leicht es in China sei, eine neue Fabrik aus dem Boden zu stampfen. In den USA würde das durch Regulationen und unnötige Kosten erschwert. Weiter sei das Bildungssystem der USA durch den Einfluss der Gewerkschaften und ihrer Regelungen zur Arbeitszeit (der Lehrer) verkrüppelt. Um eine Bildungsreform zu erreichen, müsse man erst die Gewerkschaften zerschlagen.

Schuldirektoren müsse es wieder möglich sein, Lehrer nach ihren Leistungen zu beurteilen und entsprechend das Prinzip des "hire and fire" anzuwenden. Die Schulen sollten dann 11 Monate des Jahres bis täglich 18:00 Uhr geöffnet sein. Ob das der verbesserten Lehrsituation oder der Entlastung der werktätigen Eltern dienen sollte, lässt der Text der Huffington Post offen.

Allgemein sei Jobs von Obama nicht begeistert gewesen, doch man habe den Kontakt noch einige Zeit am Telefon aufrecht gehalten. Dabei habe Jobs immerhin das Angebot unterbreitet, bei der Erstellung von Werbung für den Wahlkampf 2012 behilflich zu sein. Doch dann habe sich Jobs über Obamas Strategen geärgert, weil der sich nicht "absolut ehrerbietig" gezeigt habe.

Das Bild, das Issacson von Jobs zeichnet, ist damit keineswegs nur vorteilhaft. Auch wenn er wohl in anderen Teilen der Biographie positiver dargestellt wird. Doch man muss bei solchen Vorabberichten immer berücksichtigen, dass sie in erster Linie einen Marketing-Zweck erfüllen. Und eine Biographie, die den Verstorbenen mit widersprüchlichen Zügen beschreibt, hat vermutlich größere Chancen, ein Bestseller zu werden.



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