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23. Oktober 2011
Blogger Axel Muir hat eine interessante Beobachtung gemacht. Und wenn die von ihm gezogenen Schlüsse zutreffen, dann ist das ein gutes Beispiel für die Bedenkenlosigkeit Facebooks beim Umgang mit persönlichen Nutzerdaten.
Muir ist sich sicher, dass bei der Neuanmeldung eines FB-Kontos die von Facebook für Sicherheitszwecke abgefragte Mobilfunknummer mit den Telefonbüchern von Personen abgeglichen wird, die eine Facebook-App auf ihrem "Mobilen" verwenden. Zu diesem Ergebnis kam er, weil er bei der Neuanmeldung eines Kontos die von Facebook erstellte Liste der Personen überprüfte, die er "kennen könnte".
Er kannte alle Personen, auch wenn einige von ihnen wie er erfundene Namen benutzten. Gemeinsam war allen Personen, dass sie seine Telefonnummer auf dem Smartphone gespeichert hatten. Das hatten sie aber sicher nicht getan, um Facebook dabei zu helfen, anhand der Telefonnummern das soziale Schwungrad der Werbemaschinerie in Gang zu setzen. Und da ihnen vermutlich auch nicht bekannt war, dass die mobile App das Telefonbuch ausliest, könnte man sogar von Datendiebstahl und Datenmissbrauch sprechen.
Allerdings hat die Darstellung Muirs ein Problem: Die von ihm beschriebene Sicherheitslücke ist selbst von ihm nur in Einzelfällen reproduzierbar. Dennoch haben sich Facebook-Mitarbeiter schon genötigt gefühlt,.sich in Forendiskussionen zu diesem Thema einzuschalten. Ganz davon abgesehen, wäre dieser "kleine Lapsus" keine welterschütternde Überraschung, wenn man Facebooks bisherige Datenschutzpraxis bedenkt.
Es wäre sogar richtig clever, die FB-Newcomer auf diesem Weg mit Personen zu vernetzen, mit denen sie bereits vernetzt sind. In einigen Fällen wäre es vielleicht sogar richtig hilfreich.
Doch Muirs Beispiel lässt auch schon das Schadpotential erahnen: Eine der Personen, die er kennen könnte, war ein schwuler Freund, der sich unter falschem Namen angemeldet hatte. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde bestimmt nicht getroffen, um sich dann anhand eines Telefonbucheintrags identifizieren zu lassen.
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