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24. Oktober 2011
Im August beklagte sich Googles Chef-Justitiar David Drummond bitterlich über eine konzertierte Attacke von Apple, Microsoft und Oracle. Hauptsächlich diese drei Unternehmen seien es, die mit ihren Patentansprüchen versuchten, den Markterfolg des Betriebssystems Android zu behindern. Nun ist bekanntlich alles eine Frage der Perspektive und der Blickwinkel Microsofts wird jetzt ebenfalls aus einem Blog Posting ersichtlich.
In bestem "Dann heul' doch, du Weichei!"-Stil beschreiben die beiden leitenden Justitiare Microsofts, Brad Smith und Horacio Gutierrez, wie sich das Patent-Lamento von der anderen Seite darstellt. Denn Microsoft konnte mit einem weiteren Hersteller von Geräten auf Android-Basis (Compal, Taiwan) einen Lizenzvertrag für patentierte Technologien abschließen.
Womit es Microsoft endlich gelungen ist, mehr als die Hälfte der Android-Hersteller zu Zahlungen zu verpflichten. Genüßlich führen die beiden Juristen aus, welche Abkommen bereits in Kraft getreten sind. Wobei eine Graphik veranschaulicht, dass gegen andere Hersteller, die sich den Lizenzverträgen noch verweigern, bereits Verfahren angelaufen sind.
Die Graphik bezieht dabei auch die Rechtsstreite von Apple und Oracle mit ein, womit Drummonds Darstellung einerseits bestätigt wird. Doch - ohne Google beim Namen zu nennen - richten die Microsoft-Juristen ihr Wort an "jene, die weiter protestieren, weil das Patent-Dickicht für sie zu schwierig zu navigieren ist: Es ist an der Zeit, aufzuwachen". Microsoft habe in der Zwischenzeit nicht nur neue Märkte betreten, sondern auch Lizenzprogramme zusammengestellt, die den Bedürfnissen aller dienen.
Mit anderen Worten: Google muss sich damit abfinden, dass Microsoft an der Entwicklung des Android-Marktes mitverdient. Eine Botschaft, die mit größter Wahrscheinlichkeit nicht nur Google, sondern auch den Investoren Microsofts vermittelt werden soll. Denn bei diesen könnten ja Zweifel an der Zukunft Microsofts aufkommen, wenn sie die Android-Entwicklung beobachten. Ob die Investoren sich allerdings damit zufrieden geben, wenn sich Microsofts Innovationskraft auf die Vergabe von Lizenzrechten beschränkt?
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