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M-Cam, ein Beratungsunternehmen, das sich speziell auf den Umgang mit immateriellen Gütern (d.h. geistigem Eigentum) spezialisiert hat, kritisiert Microsoft mit beißender Ironie. Die geistesgestörte Marketing-Masche, mit der der Software-Hersteller sein Lizenz-Programm an die Öffentlichkeit bringt, lasse das Unternehmen wie einen gruseligen Typen erscheinen, der in einem Osterhasenkostüm Eier anbietet und dann jeden mit Eiern bewirft, der das Angebot nicht annimmt.

Der Berater spielt mit dieser Metapher auf Microsofts Gehabe an, das eigene Patent-Portfolio einerseits gerne zur partnerschaftlichen Lizenzierung anzubieten, aber dann andererseits mit Klagen zu drohen, sollte sich ein potentieller Partner diesem freundlichen Angebot verschließen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Microsofts eigener Neueinstieg auf dem Mobilfunkmarkt mit dem Kin ein totaler Reinfall war, kann der Eindruck entstehen, das Unternehmen wolle sich jetzt ersatzweise an den Erfolg von Android anhängen.

Auch Microsofts eigene Erklärung, mit Android fünfmal mehr Einnahmen zu erzielen als mit dem Windows Phone, spreche Bände. Der Eindruck verstärkt sich, wenn man bedenkt, dass Microsofts Schatulle mit Mobilfunk-Patenten längst nicht so üppig gefüllt ist wie das von IBM. Doch IBM verzichte auf solche Manöver. Microsoft dagegen mache Anstalten, die eigenen Patente auf Teufel komm raus auszuschlachten.

Eine Absicht, die sich auch in der Klage gegen den Buchhändler Barnes & Noble und dessen Lesegerät Nook (auf Android-Basis) manifestiere.Nach dieser Klage müsse auch Amazon fürchten, wegen des Kindle von Microsoft angegangen zu werden. Dabei stehen den mehr als 2.300 Mobilfunk-Patenten Microsofts gerade 12 Patente Amazons entgegen.

Doch das Lamento des Beraungsunternehmen ließe sich ebenso leicht als Marketing-Masche bezeichnen, denn die Kritik an Microsoft und die Forderung nach einer Reform des US-Patentwesens entspricht vermutlich voll den geschäftlichen Interessen des Patentberaters. Was der Kritik an Microsofts Praxis hinsichtlich der Erzwingung von Lizenzzahlungen nicht die Berechtigung nimmt. Der Noch-Monopolist auf dem Desktop erzeugt damit den Eindruck, nur noch die Innovation Anderer zu hemmen, selbst aber nicht mehr innovativ zu sein.



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