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Das Ultimatum, das Anonymous dem mexikanischen Drogenkartell Los Zetas stellte, wurde laut einem Zeitungsbericht bereits wieder zurückgenommen. Den unbekannten Hackern wurde wohl erst nachträglich klar, wie gefährlich diese Drohung war. Das Problem ist jetzt, dass die Kampfansage auf Video schon mehrfach kopiert wurde, und dass die Gangster möglicherweise ihre Aktionen nicht so schnell einstellen werden wie Anonymous.

Die Hacker müssen nun befürchten, um Leib und Leben gebracht zu werden. Keine ungewöhnliche Situation in einem Land, in dem sich vor zwei Jahren die Verantwortlichen einer Regionalzeitung in einem offenen Brief an die Unterwelt wandten und um Instruktionen baten, damit sich weitere Einschüchterungen, Verletzungen und Morde verhindern lassen.

Blogger blieben bisher noch weitgehend verschont. Vermutlich, weil ihr Einfluss zu gering war. Doch inzwischen wurde auch eine bloggende Journalistin geköpft. Zwei weitere Blogger vom "Blog del Narco" wurden getötet und an einer Brücke aufgehängt. In beiden Fällen wurden den Opfern Warnungen angeheftet.

Die Entführung des Anonymous-Mitglieds, um dessen Freilassung es geht, ist wohl auch in diesem Zusammenhang zu sehen. Denn die Blogger setzen auf Anonymität und auf die Zusammenarbeit mit Anonymous, um sich vor Angriffen zu schützen. Doch weder die Anonymität noch Anonymous können Sicherheit gewährleisten.

Los Zetas hat laut dem Informationsbeschaffer Stratfor die eigenen Computer-Experten ins Spiel gebracht, die angewiesen sind, die Urheber der Anonymous-Kampfansage zu identifizieren. Diese "Experten" brauchen vermutlich keine gerichtliche Verfügung, um beispielsweise von Providern Informationen über IP-Adressen und Kunden zu erhalten. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei läuft vermutlich glänzend. Wie wollen ein paar Blogger, die sich mit dem Label "Anonymous" schmücken, gegen diesen Moloch bestehen? 



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