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04. November 2011
Es gibt Themen, für die man sich als Schreiberling fast schon einen Reminder-Termin http://reminder.patrickkempf.de/ festlegen kann: "Heute +1 Jahr, Zahl der AOL-Einwahlkunden (Modem) checken, Glosse schreiben".
Tatsächlich ist das ein lohnendes Thema, denn es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie viele US-Bürger heute noch für etwas zahlen, was sie (eigentlich) nicht mehr brauchen. Zur Zeit sind es laut dem neuesten Update dieser Art noch 3,5 Millionen Subscriber.
Die Ursache dieser hohen Zahl ist auch bekannt. Es handelt sich in der Hauptsache nicht um Personen, die in zugangstechnisch schlecht erschlossenen ländlichen Gebieten leben und auf einen Einwahlzugang per Modem angewiesen sind. Es sind vielmehr (ältere) Menschen, die auf ihre Mail-Adresse bei AOL nicht verzichten wollen und daher lieber 25 Dollar pro Monat für den Zugang zu den AOL-Inhalten zahlen. Obwohl die Mail-Adresse auch ohne diese Zahlung erhalten bliebe.
Doch dieses - wie auch immer motivierte - Verhalten der Kunden hält den einst größten Online-Dienst weiterhin am Leben, denn die Einnahmen aus dem Subscriber-Bereich sind immer noch ein bedeutender Teil der Einnahmen.Und AOL ist keine kleine Klitsche, sondern zählt hinsichtlich des erreichten Publikums und der Werbeeinnahmen immer noch zu den größten Internet-Unternehmen der USA.
Man fragt sich, was AOL heute noch sein könnte, wenn der Dienst unter der stiefmütterlichen Kontrolle durch Time Warner nicht auf technische Anpassungen verzichtet hätte. Etwa durch eine engere Partnerschaft mit einem der DSL-Anbieter, oder durch eine Kooperation mit Time Warners Kabelnetz. Wenn man sieht, wie treu die Kunden des einst über 30 Millionen Subscriber umfassenden Dienstes immer noch sind, hätte es mit dem Teufel zugehen müssen, diesen Dienst zu dem zu machen, was er heute ist.
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