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Eric Schmidt, der als eine Art Sonderbotschafter seines Unternehmens in Korea gerade gegen die Bedenken Samsungs wegen der Motorola-Übernahme durch Google ankämpft, äußerte sich auch erstmals zu einem anderen Thema: Dem Vorwurf von Steve Jobs, Google habe bei der Android-Entwicklung in großem Umfang vom iPhone abgekupfert.

Diese Behauptung hat Jobs auch schon vor seinem Tod mehr oder weniger deutlich aufgestellt. In all ihrer drastischen Klarheit (sinngemäß "Google hat uns großhandelsmäßig beschissen") wurde sie allerdings erst posthum in Walter Isaacsons Jobs-Biographie formuliert. Womit Google nun vor die wenig erfreuliche Aufgabe gestellt wird, den Worten eines von aller Welt geehrten Verstorbenen zu widersprechen.

Doch Schmidt tut das trotzdem, wenn er erklärt, dass Googles Android-Engagement dem iPhone vorausging. Er kann dies mit dem einfach nachprüfbaren Hinweis auf die Übernahme von Andy Rubins Firma Android im Sommer 2005 tun. Denn aus dieser Übernahme (und der Einstellung Rubins als Google-Mitarbeiter) gingen letztlich die Open Handset Alliance (2007) sowie das im Jahr 2008 erstmals veröffentlichte Betriebssystem Googles hervor.

Ist das nun aber die gewünschte Entkräftung von Jobs' Vorwürfen? Vermutlich nicht. Noch bevor im Detail über vergleichbare Eigenschaften von Android und iOS zu streiten ist, kann jede Diskussion mit dem Killer-Argument beendet werden, dass Schmidt seit 2006 im Vorstand von Apple saß und sich dort aus erster Hand über die iPhone-Entwicklung informieren konnte. Wobei es nicht nur um technische Details, sondern auch um die strategischen Planungen Apples geht, denen die technische Entwicklung folgte.

Schmidt hat sich zwar 2009 aus dem Vorstand verabschiedet. Doch das kann diese Vorwürfe nicht entkräften, denn zu diesem Zeitpunkt waren auch schon die ersten Android-Geräte auf dem Markt.  Sein Weggang kam aus dieser Warte zu spät.

Überhaupt sind die Vorwürfe an die Adresse Googles schnell ausgesprochen, aber im Detail schwer zu belegen, zumal Apple selbst auch eine gewisse Kreativität bei der Übernahme fremder Ideen nachgesagt wird. Doch die Wahrheit spielt in diesem Zusammenhang ohnehin die geringste Rolle. Vor allem, weil die lautstarken Fan-Sekten der jeweiligen Systeme längst festgelegt haben, auf welcher Seite die Wahrheit zu suchen ist.



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