RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...

 

Das nicht-kommerzielle NPR (National Public Radio) fühlt sich berufen, den Internet-Anwendern zu erklären, warum Amazon auch das neue Kindle fire unter den tatsächlichen Herstellungskosten auf dem Markt bringt. Wirklich interessant ist an dieser Feststellung allerdings vor allem, dass NPR von Marktforscher iSuppli erfahren hat, wie hoch die Herstellungskosten des gestern auf den Markt gebrachten Tablet-Rechners sind. Sie belaufen sich auf 209,63 Dollar Materialkosten und liegen damit etwa 10 Dollar über dem Verkaufspreis des Kindle Fire. Zusätzliche Kosten für Lizenzrechte, Distribution, Marketing etc. sind dabei noch nicht einmal ansatzweise enthalten.

Womit frühere Einschätzungen bestätigt werden, denn es ist schon länger klar, dass Amazon die Kindle-Lesegeräte suventioniert und auf Profite durch den Absatz von Inhalten setzt. Im Fall des Kindle Fire ist hier neben dem Verkauf von Büchern vor allem an bebilderte Magazine und Videos zu denken, die Amazon seinen Kunden anbieten kann.

Beim herkömmlichen Kindle (aktuell: 84 Dollar Herstellungskosten bei 79 Dollar Verkaufspreis) scheint die Rechnung des Händlers allem Anschein nach aufzugehen. Ob das beim neuen Kindle Fire und seinen - Dank bunter und bewegter Bilder - deutlich erweiterten Möglichkeiten auch gelingt, bleibt vorerst dahingestellt.

Das vor allem, gerade weil das Kindle Fire mehr kann als das einfache Kindle-Lesegerät. Und weil die Presse es zu einer Art Konkurrenz zum iPad beziehungsweise zu Android-Tablets aufbaut, obwohl das Kindle Fire das eigentlich gar nicht sein soll. Es wird zwar richtig erkannt, dass der extrem niedrige Preis von nur 199 Dollar viele Tablet-Käufer vom Kauf eines anderen Gerätes abhalten wird. Doch was machen diese Käufer dann, wenn ihr Budget nicht dazu ausgelegt ist, in Amazons Online-Shops ausgiebig einkaufen zu gehen?

Ob sie sich dann mit dem im Kindle Fire enthaltenen Silk-Browser zufrieden geben werden und das Gerät als günstigen mobilen Browser benutzen? Sehr viele andere Nutzungsmöglichkeiten zeichnen sich bisher nicht ab. Doch Silk scheint auch nicht die schlechteste Browser-Wahl für diese Geräteklasse zu sein.

Noch bleibt zwar Einiges im Unklaren, wie beispielsweise die auf Amazons eigener FAQ basierende Behauptung, SSL-Verbindungen via Silk würden nur zwischen Amazon Cloud und dem Ziel-Server sicher verschlüsselt. Doch dafür ist angeblich der Datenaustausch zwischen Fire und der Cloud immer verschlüsselt, was das Geräte nachgerade zum Surfen an öffentlich zugänglichen Funknetzen prädestiniert. Nur hat das für Amazon eben den Nachteil, an diesem Surfen kein Geld verdienen zu können.



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.