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24. November 2011
In US-Medien wird wieder über einen möglichen Einstieg Microsofts bei Yahoo oder gar eine Übernahme spekuliert. Hintergrund ist - wie könnte es anders sein - eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die Microsoft unterschrieben hat, um Einblick in Yahoos Finanzen zu erhalten. Wenn vertrauliche Informationen dieser Art an die Öffentlichkeit gelangen, ist das allerdings in den seltensten Fällen das Werk eines Whistleblowers. Vermutlich gilt das auch für diesen aktuellen Fall.
Die New York Times jedenfalls relatviert die aufkeimenden Spekulationen über eine mögliche Übernahme mit nüchternen Argumenten. Nach dieser Darstellung ist es eher unwahrscheinlich, dass Microsoft das im Jahr 2008 gemachte Übernahmeangebot in ähnlicher Form wiederholt. Das wäre in jeder Hinsicht unvorstellbar.
Nur kurz und zusammenfassend: Microsoft-Chef Steve Ballmer schien damals wild entschlossen, Yahoo zu übernehmen, um damit hinsichtlich der Online-Aktivitäten (Stichwort Werbeeinnahmen) seines Unternehmens einen besseren Stand zu erhalten. Er soll damals bis zu 33 Dollar pro Anteil geboten haben, was Firmengründer Jerry Yang vehement ablehnte. Begründet wurde das oft unverblümt mit Ressentiments, die Yang gegenüber Microsoft hegt.
Die Investoren, die Abneigungen üblicherweise nur dann entwickeln, wenn die Gewinne ausbleiben, waren von solchen Gefühlsduseleien nicht begeistert. Yang trat als CEO ab und Carol Bartz übernahm das Ruder. Sie versprach Einiges, hielt aber wenig. Als größter Erfolg gilt, dass sie mit Ballmer dann doch ein Abkommen schließen konnte. Doch dieses Abkommen hat Yahoo der eigenen Suchmaschine beraubt und Microsoft dafür einen Anteil an den Werbeeinnahmen von Yahoo beschert.
Die New York Times ist daher der Auffassung, dass die Interessen Microsofts sich zur Zeit darauf beschränken, den Deal mit Yahoo zu erhalten - aber keine weitere Verantwortung zu übernehmen. Eine Einschätzung, die dadurch gestützt wird, dass Micrsoft zur Zeit als Teil eines Konsortiums auftritt, dem Kapitalgeber wie beispielsweise das "Canadian Pension Plan Investment Board" angehören. Wenn schon Rentenkassen an diesem Deal beteiligt sind, dann ist es klar, dass es hier nicht um Eingriffe in das operative Geschäft geht, sondern um Kapitalanlagen und Renditen. Microsoft hat 57 Milliarden Dollar auf der hohen Kante und investiert regelmäßig in profitable Anlagen.
Ob das bei Yahoo noch der Fall ist, kann nur ein Blick in die Bücher zeigen, den Microsoft durch die Vertraulichkeitserklärung anstrebt. Doch den wollen offenbar auch andere haben. Etwa Alibaba-Gründer Jack Ma, dem es in diesem Jahr gründlich gelungen ist, Yahoo über den Tisch zu ziehen. Obwohl Yang einen Vorstandsposten bei Alibaba hat und Yahoo 40% der Alibaba-Anteile hält, konnte Ma einen wichtigen Unternehmensteil von Alibaba einfach ausgliedern.
In Folge dieses Coups musste Bartz im September gehen. Was auch aus anderen Gründen verdient schien. Doch der offenbar sehr geschickte Geschäftsmann Ma hat Yahoo nun in eine Situation gebracht, die seinen Interessen wohl am besten dient. Sollte es ihm gelingen, Kontrolle über Yahoo zu erhalten, so wäre es vielleich nicht das erste Internet-Unternehmen der USA, das unter chinesische Kontrolle gerät, aber es wäre mit Abstand das bisher größte.
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