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Der Angriff böser Hacker auf das Wasserwerk in Illinois, der selbst bei der ARD-Tagesschau für Phantasien sorgte, war eine reine Erfindung.  Nun hat das Wired-Magazin auch noch eine Erklärung gefunden, wieso es sich ausgerechnet um russische Hacker gehandelt haben soll, die eine Wasserpumpe auf der anderen Seite der Erdkugel zerstören  wollten.

Vom Nachrichtenwert her gesehen passten die Russen zwar glänzend ins Bild. Schließlich steht Russland in der historischen Kontinuität der Sowjetunion und verdient damit immer einen besonders kritischen Blick. Doch in den meisten Berichten über Hacker aus dem heutigen Russland geht es eher um finanzielle Bereicherung als um die Bekämpfung des Klassenfeinds.

Trotzdem muss der Ausfall der Pumpe in Illinois und die Entdeckung einer russischen IP in den Logs des SCADA-Kontrollsystems für einen cerebralen Kurzschluss bei einem der Verantwortlichen geführt haben. Der verdächtige Eintrag lag zwar schon etliche Monate zurück, doch der Zusammenhang zwischen der russischen IP und dem Pumpenschaden war zwanghaft unübersehbar und fand daher seinen Weg in einen Bericht, den heute niemand mehr geschrieben haben will.

Dabei war die IP mit einem Event verbunden, dessen Überprüfung ein Leichtes gewesen wäre. Ein dem Wasserwerk bekannter Mitarbeiter einer Fremdfirma, der mit dem SCADA-System betraut war, hatte sich in Russland unter dieser IP namentlich bei dem Server in Illinois eingeloggt. Das kam, weil man ihn auf dem Handy angerufen und um Hilfe gebeten hatte, als er sich gerade mit seiner Familie auf Urlaubsreise in Russland befand.Er verzichtete bei dem Gespräch darauf, sein Gegenüber auf den Aufenthaltsort hinzuweisen.

Es hätte also genügt, diesen Mann einfach mal anzurufen, als man sein unerklärliches Login aus Russland in den Aufzeichnungen fand. Doch es war offensichtlich einfacher, den Bericht auch ohne die Überprüfung der lästigen Details auf den Weg zu bringen.



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