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05. Dezember 2011
Der japanische Autohersteller Toyota will auf der Automesse in Tokyo eine Konzeptstudie für ein neues "Auto der Zukunft" vorstellen. Dieses Auto wird schon jetzt als "Smartphone auf vier Rädern" bezeichnet, weil das "Fun-Vii" ("Vehicle, interactive, internet") den Kommunikations- und Show-Elementen mehr Platz einräumt als den Fahrzeugeigenschaften.
Zu diesen Elementen zählt unter anderem die Fahrzeughülle, die als eine Art Display konzipiert ist und dem Fahrer die Möglichkeit gibt, die Fahrzeugfarbe zu wechseln. Bei der Vorab-Vorstellung auf der Bühne sowie in den Videos kann das Display sogar noch viel mehr und könnte nach dieser Darstellung sogar in der Lage sein, Bewegtbilder zu zeigen.
Auch im Fahrzeuginneren sind allerorten Displays zu finden und die "Navigation Concierge" erscheint sogar dreidimensional.
Was den Antrieb angeht, so ist bisher nur zu hören, dass es sich um einen Elektroantrieb handelt. Woher dieser seine Energie bezieht, bleibt noch offen. Die Darstellung im Video lässt annehmen, dass der Stromspeicher des Fahrzeugs im Induktionsverfahren geladen werden soll. Das wäre im Fall eines verlustfreien Ladevorgangs eine interessantere Innovation als der Farbwechsel des Vii. Doch Konzeptstudien sind nun einmal ähnlich wie Mode auf dem Catwalk. Sie sind nicht für die Massenproduktion gedacht, sondern sollen neue Ideen und Richtungen präsentieren.
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Auch für das Vii plant Toyota keine konkrete Produktion. Aber das Fahrzeug soll zeigen, dass technische Spielereien und insbesondere die Internet-Nutzung ein wesentliches Gestaltungselement künftiger Fahrzeuge des Herstellers sein werden. Solche Vorzüge werden den Verkauf von Toyotas Marken (Toyota, Lexus, Scion) sicher stärken.
Das ist aber auch nötig, denn die Japaner müssen weiterhin mit einem schwierigen Absatzsituation rechnen. Woran nicht zuletzt die Währungskrise in ihrer japanischen Spielart schuld ist. Fast 170 Yen erhielt man im Jahr 2008 für einen Euro, heute sind es gerade noch 104 Yen. Daran haben weder der Tsunami, noch Fukushima, noch die immer schlechter werdenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes etwas geändert.
Für Firmen wie Toyota bedeutet das - neben der Verlagerung der Produktion ins Ausland - die Notwendigkeit, die eigenen Fahrzeuge attraktiver zu gestalten. Der Vii ist in dieser Hinsicht als Versuch zu sehen. Ob das Experiment gelingt, hängt davon ab, ob die Ingenieure des Unternehmens ebenso fähig sind, wie die CGI-Künstler seiner Werbeabteilung.
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