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06. Dezember 2011
Nachdem das Joint Venture Sony Ericsson im Oktober mit dem Aufkauf der Ericsson-Anteile durch Sony beendet wurde, scheint die Ankündigung eines leitenden Sony Mitarbeiters nur folgerichtig. Kristian Tear, "executive Vide President" und "head of sales & marketing" bei Sony Ericsson erklärt gegenüber der Times of India, dass man ab dem kommenden Jahr auf den Namens-Zusatz "Ericsson" verzichtet. Wichtiger als das: Man will in Zukunft auch auf das Massengeschäft mit den Feature Phones verzichten und stattdessen nur noch (Android-) Smartphones produzieren. Und natürlich will man in diesem Bereich zur Nummer 1 aufsteigen - was sonst?
Diese Ankündigung von Seiten eines Unternehmens, das es geschafft hat, den eigenen Marktanteil im Mobilfunkbereich auf 2% zu reduzieren, klingt verwegen. Doch im Bereich der Smartphones beträgt der Marktanteil angeblich 12% und ganz offenbar geht man davon aus, künftig stärker vom Mutterkonzern profitieren zu können. Denn gerade was den Content angeht, scheint Sony ganz gut aufgestellt.
Ganz allgemein klingt es erfolgversprechend, dass Sony ohne Ericsson sich voll auf den guten Namen der Unternehmensmutter und deren Angebot im Bereich der Unterhaltung und der Konsumelektronik stützen kann. Doch man darf vorsichtige Zweifel an dieser Strategie anmelden, denn der guten, alten Mutter geht es gar nicht so gut.
Die "TV Division" des Unternehmens mag mit ihren Werbekampagnen (YouTube: Bravia) zwar für Furore sorgen. Doch die Abteilung fährt bereits seit acht Jahren nur Miese ein. Überhaupt ist der Bereich der Konsumelektronik ein gigantisches Verlustgeschäft, während der von Piraten ach so sehr gestrietzte Bereich des Musikgeschäfts wacker Gewinne abwirft.
Das richtig große Geld, mit dem die riesigen Verluste aus dem Bereich der Konsumelektronik inzwischen auch nicht mehr ganz kompensiert werden können, macht (Aufarbeitung von BI ) Sony dagegen im Finanzsektor. Banken und Lebensversicherungen bringen das Geld, mit dem die Geldlöcher gestopft werden.
Und mit dem Aufkauf der Ericsson-Anteile hat Sony leider keine neue Assekuranz übernommen, sondern die Möchtegern-Nummer 1 des Android-Marktes. Da ist ein weiterer Erfolg der Sony-Geschichte praktisch unausweichlich.
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