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06. Dezember 2011
ZDNet präsentiert auf Basis von Daten des Marktforschers Zenith Optimedia eine interessante Statistik zur Entwicklung des Werbemarktes. Für das Magazin ist es das bedeutsamste Ergebnis, dass Facebook seinen Markanteil am Werbekuchen innerhalb eines Jahres verdoppeln konnte. Doch die Zahlen beinhalten noch ganz andere Erkenntnisse.
Dass Facebook seinen Marktanteil zwischen 2009 und 2010 von 1,4% auf 3,1% steigern konnte, verdient dabei durchaus der Würdigung. Doch der zuletzt 2010 auf 44,1% gestiegene Anteil Googles an den Werbeeinnahmen sollte die Größenverhältnisse zwischen diesen ungleichen Konkurrenten verdeutlichen.

Im Zusammenhang mit Facebook wird dabei zwar immer auf das Wachstumspotential des noch jungen Unternehmens hingewiesen. Doch man sollte auch bedenken, dass Facebook sich mit fast 800 Millionen Anwendern zwangsläufig einer kritischen Grenze nähert. Von den jetzt 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten sind ein Großteil zu jung, zu alt, zu introvertiert, zu arm oder zu offline, um als Werbekanonenfutter für Facebook in Frage zu kommen.
Ganz davon zu schweigen, dass Facebooks Werbeerfolg auch durch eine gewisse Nachlässigkeit hinsichtlich des Datenschutzes positiv beeinflusst wird. Dieser Vorteil ist aber vielleicht auch als temporär anzusehen.Es besteht schließlich die Möglichkeit, dass sich europäischen Datenschützer doch noch gegen den sozialen Ignoranten durchsetzen.
Immerhin ist Facebook aber der einzige der vier größten Google-Konkurrenten, der das Phänomen "Wachstum" noch aus eigener Erfahrung kennt. Microsofts Marktanteil hat sich von 2006 (8,1%) bis 2010 (4,0%) halbiert. Ähnlich sieht es im Fall von Yahoo aus, wo der Anteil im gleichen Zeitraum von 18,7% auf 8,3% fiel. Und AOL ist in jeder Hinsicht das Schlusslicht. Der ehemals größte Online-Dienst weltweit hat sein Kuchenstück von 6,3% auf niedliche 1,5% einschrumpeln lassen. Was es nur noch verständlicher macht, dass man bei AOL auf die Einnahmen aus dem "Zugangsgeschäft" einfach nicht verzichten will.
Insgesamt machen die Zahlen klar, dass Google der uneingeschränkte König im Land der Online-Werbung ist. Man erkennt aber auch, dass jede Erweiterung der Marktanteile - wie etwa durch die aktuellen Aktivitäten im Bereich der sozialen Netzwerke (Google+) und der mobilen Werbung (Android) - im Grunde auf die Erreichung einer Monopol-Stellung ausgerichtet ist. Eine Erkenntnis, mit der sich immer noch manch' ein Fan der Suchmaschine schwer tut. .
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