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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Die US-Regierung hat 32 Jahre nach der Besetzung der US-Botschaft in Teheran durch iranische Studenten und der anschließenden 444 Tage dauernden Geiselnahme der Botschaftsmitarbeiter einen neuen Versuch zum Aufbau einer diplomatischen Vertretung gestartet:

Ohne Feierlichkeiten und sonstiges Brimborium wurde eine virtuelle Botschaft eröffnet und wie man im Weißen Haus fast überrascht feststellt, wurde diese Botschaft bisher von Seiten der iranischen Internet-Wächter noch nicht gesperrt.

Welchen konkreten Nutzen diese Botschaft haben wird, oder ob überhaupt, steht bis jetzt noch in den Sternen. Doch wie so oft in der Politik dürfte es um die symbolische Botschaft hinter der virtuellen Botschaft gehen,. Diese symbolische Botschaft lautet, dass die USA bereit sind, das Verhältnis zum Iran oder zumindest zum iranischen Volk zu entspannen. Das ist angesichts der angespannten Situation ein gutes Signal, wie auch immer man es dreht und wendet.

Das auch, weil die virtuelle Botschaft weitere Signale der Entspannung liefert. So geht es beispielsweise in einer der Mitteillungen um den Zustand der iranischen Botschaftsgebäude in den USA, die zur Zeit von der US-Regierung verwaltet werden. Das Botschaftsgebäude in der Hauptstadt Washington sei Anfang des Jahres von Handwerkern wieder in Schuss gebracht worden. Die US-Regierung unterhalte die iranischen Gebäude, "um das Eigentum im Sinne der Förderung der internationalen Verpflichtungen zu respektieren und zu bewahren". Säbelrasseln klingt anders.



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