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09. Dezember 2011
Weil es in New York nicht, beziehungsweise nur nach Genehmigung gestattet ist, bei Demonstrationen Sprachverstärker (z.B. Megaphon) zu benutzen, hat sich bei den Versammlungen der Occupy Wall Street-Bewegung ein eigenartiges Ritual herausgebildet. Die Menge um einen Redner wiederholt wortgetreu, was dieser gesagt hat, so dass auch in größerer Entfernung noch das Gesagte verstanden werden kann (YouTube: Filmregisseur Michael Moore benutzt das "human microphone").
Dieses “human microphone" wird jetzt aber möglicherweise durch eine iPhone-Anwendung überflüssig gemacht. Die Anwendung zeichnet das gesprochene Wort auf, speichert es auf einem Server und sorgt für die synchronisierte Abspielung auf allen teilnehmenden iPhones.
Entwickelt wurde das Ganze auf dem Londoner Musiic Hack Day. Wobei es das größte Problem war, die Sprachausgabe der Anwendung zu synchronisieren. Dafür hat dieses Megaphon den bisher noch gar nicht beachteten Nebeneffekt, für eine weltweite Live-Übertragung sorgen zu können, was kommenden Demonstrationen vielleicht eine ganz andere Qualität verleiht.
Zur Zeit scheint es noch deutliche technische Probleme zu geben und es ist auch nur möglich, als "Replayer" an dem Experiment teiluzunehmen. Dennoch hofft man, durch diese Form der technischen Sprachverstärkung die Vorschriften der New Yorker Polizei auch ohne human microphone umgehen zu können.
Allerdings sollten die iPhone-Replayer dann darauf verzichten, die Sprachwiedergabe durch Zusatzlautsprecher zu verstärken. Obwohl es ganz bestimmt seinen Reiz hätte, bei solchen Gelegenheiten beispielsweise einen "Vibration Speaker" (YouTube) zum Einsatz zu bringen, mit dem sich Pappkartons, Motorhauben, Schaufensterscheiben etc. zu Resonanzkörpern verwandeln lassen. Das wäre laut, aber möglicherweise illegal.
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