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Auch in der Schweiz wird seit Neuestem das Cash Trapping praktiziert, die sehr erfolgreiche "Light"-Version des Betrugs am Geldautomaten. Während die Täter auf der anderen Seite des Atlantik an letzten technischen Verfeinerungen des Skimming-Verfahrens feilen, hat man in Europa offenbar den Baumarkt als Technologie-Brutstätte erkannt. Denn beim Trapping kommen zugeschnittene Teppichbodenleisten und Doppelklebeband zum Einsatz. Das war's auch schon an Hightech.

Im Unterschied zum Skimming, wo die Magnetkarte und die Geheimzahl für spätere Aktionen aufgezeichnet werden, erfolgt beim Trapping der Beschiss in Echtzeit. Die aufgesteckte oder aufgeklebte Leiste verhindert das Ausspucken der angeforderten Scheine, das Geld bleibt auf der Innenseite kleben, der Bankkunde ist irritiert und verlässt das Lokal. Denn üblicherweise erfolgen solche Angriffe außerhalb der Öffnungszeiten. Wem also soll man das Problem mitteilen?

Bisweilen wird geraten, in diesen Fällen möglichst unauffällig die Notrufnummer anzurufen. Die dahinter stehende Hoffnung, dass die Streife dann auch die draußen wartenden Täter fasst, scheint allerdings etwas zu optimistisch. Die Damen und Herren machen das schließlich nicht zum ersten Mal, wie die Statistik zeigt.

Laut EAST (European ATM Security Team) stieg die Zahl der ATM-Vorfälle in Europa insgesamt von 6.649 im 1. Halbjahr 2010 auf 11.220 im 1. Halbjahr 2011, wobei es sich 2011 in 6.756 dieser Fälle um Trapping-Angriffe handelte. Während die Zahl der Trapping-Angriffe enorm anstieg, fiel die Zahl der Skimming-Angriffe um ein Drittel.

In der Schadensstatistik macht sich das dann so bemerkbar, dass der Geldschaden insgesamt in diesem Zeitraum von 144 Mio. Euro auf 112 Mio. Euro fiel. Bei den Skimming-Fällen alleine sank der Schaden aber von 143 Mio. Euro auf 111 Mio. Euro. Was bedeutet, dass durch die Trapping-Fälle sowie durch die ebenfalls noch stattfindenden (bzw. versuchten) Angriffe auf den Geldautomaten mit Brachialgewalt ein Schaden von insgesamt nur etwa 1 Million Euro entstand.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht also eine durchaus positive Entwicklung, über die man sich nun auch in der Schweiz freuen kann. Und zwar nicht nur, wenn man Hersteller von Teppichbodenleisten ist.



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