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Auch die Verhandlung am Samstag brachte keine grundsätzlich neuen Informationen in der Klage des US-Militärs gegen den Gefreiten Bradley Mannings. Es wurde nur weitgehend bestätigt, was sich schon aus früheren Stellungnahmen von Mannings und anderen Berichten ableiten ließ.

Etwa, dass die im Irak eingesetzten Analysten, zu denen Mannings zählte, recht freizügig mit Geräten und Daten umgehen konnten. Anwendungen auf den Rechnern, die nichts mit der Analyse zu tun hatten, waren ebenso an der Tagesordnung, wie das Kopieren von Daten für private Zwecke.

Mannings war dabei vor Ort von seinen Vorgesetzten wegen seiner Computer-Fähigkeiten durchaus geschätzt und wurde öfter mit schwierigen Aufgaben betraut. Meldungen über die Zustände in seiner Abteilung wurden zwar an übergeordnete Dienststellen geliefert, doch das blieb folgenlos. Ohne weitere Folgen blieb es auch, dass Manning noch in den USA einen vorgesetzten Unteroffizier anschrieb, und ihm von Problemen mit der eigenen Sexualität berichtete. Selbst ein beigelegtes Foto, das ihn in Frauenkleidern zeigte, änderte nichts an den individuellen Einsatzplänen. Der Unteroffizier machte keine Meldung.

Die Probleme, geeignete Soldaten für die zu erledigenden Aufgaben zu finden, sorgten wohl für eine gewisse Toleranz beziehungsweise Nachlässigkeit. Was unter anderem bedeutete, dass Manning seine Geheimhaltungsstufe auch noch behielt, nachdem er im Irak bei zwei Gelegenheiten die Kontrolle über sich verlor und Möbelstücke umgeworfen hat.

Für die dem Verfahren vor dem Untersuchungsgericht  folgende Anklage und die eigentliche Gerichtsverhandlung kann dies alles von Bedeutung sein. Denn es wird dabei bewertet, wie gut die von Mannings weitergegebenen Dokumente geschützt waren, wie es um die Disziplin in der Truppe stand und letztendlich, ob Mannings Handlungen als Verrat oder als Aufklärung der Öffentlichkeit im Sinne eines Whistleblowing zu sehen sind.

Über diese Fragen wird der Vorsitzende Richter, eigentlich ein ermittelnder Offizier, zu entscheiden haben. Er wird zum Abschluss der Untersuchungsverhandlung eine Empfehlung für die Anklage verfassen.



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