Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
20. Dezember 2011
In einem von der ZEIT übernommenen Beitrag des Handelsblatts geht es futuristisch zu: Laut dem Bericht plant die niederländische Fluggesellschaft KLM die Einführung eines neuen Verfahrens, dem "social Seating". Bei diesem Verfahren geben die Fluggäste beim Check-In auf freiwilliger Basis ihr Facebook- oder LinkedIn-Profil an und es wird ihnen dann per Software-Auwahl ein passender Nachbar mit ähnlichen Interessen beigeordnet.
Die Meldung reicht zeitlich wohl schon ein wenig zurück, denn sie stützt sich auf ein Posting des Blogs Dutch Daily News vom 5. Dezember, das sich wiederum auf eine Aussage eines "Top Executive" anlässlich einer nicht näher bezeichneten Konferenz beruft. Der dazu angegebene Link verliert sich irgendwo im News-Nirwana.
Die Auswahl des Sitzpartners per Software scheint aber ohnehin der Verdienst von Handelsblatt und ZEIT zu sein. Denn in einer ebenfalls vor drei Wochen veröffentlichten Minimeldung von Radio Netherlands (die "Deutsche Welle" der Niederlande) ist zwar auch vom social Seating die Rede. Doch laut dieser Darstellung müssen die Passagiere noch selbst Hand anlegen und dürfen sich beim Online-CheckIn - sofern vorhanden - die Profile der anderen Passagiere ansehen.
Dann können sie sich laut Radio Netherlands entscheiden, ob sie neben der "bübschen Blonden" sitzen wollen, oder ob sie doch lieber "die Armlehne mit einem CEO" teilen" wollen, dem sie dann die Flugzeit mit einer Präsentation ihren neuesten Geschäftsideen verkürzen.
Na, die werden sich aber bedanken, die Blondinen und die CEOs, die bisher mit KLM geflogen sind.
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