MegaUpload-Cheffe Kim Schmitz hat nach Darstellung vieler aktueller Kommentare sein oft bizarres und extrem extrovertiertes Verhalten ja nur zur Schau getragen, um dahinter einen gesunden Sinn fürs Geschäft zu verbergen. Doch auch wenn dieses Verhalten nur Mittel zum Zweck war. Es hinterließ häufig einen bleibenden Eindruck.

Eine Mail, die Schmitz an seine Nachbarschaft in Neuseeland schickte, hat diesen beispielsweise eine Höllenangst eingejagt, meint der britische Guardian. Die Mail war eine Reaktion auf ein besorgtes Schreiben der Nachbarn an den Eigentümer des Hauses, in dem sie sich über den neuen Nachbarn und dessen offenbar kriminelle Vorgeschichte mokierten.

Der Eigentümer wusste nichts Besseres zu tun, als dieses Schreiben an den neuen Bewohner des Landsitzes weiterzuleiten. Was dann zu diesem Schreiben führte:

kimblebrief

Dass einige Empfänger solche Sätze wie jenen von der gehackte Mailbox für bare Münze nahmen, ist kein Wunder. Doch auf eine entsprechende Frage antwortete Schmitz zur Beruhigung "Glauben Sie wirklich, dass ich Ihre Mails hacke? Unsinn. Einer meiner Agenten hat Ihre Familie infiltriert". Wie viele Champagnerkorken wohl in der vergangenen Woche in der Umgebung des Anwesens geknallt haben?