29. Februar 2012
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Die hier von Qualcomm präsentierte Beispiel einer augmented Reality-Anwendung als Kinderspiel ist auf den ersten Blick ziemlich beeindruckend. Ein Spielbrett das bestückt mit den Spielfiguren von Ernie und Bert als "Fiduciary Marker" für eine andere Realität dient, kann schon begeistern.
Doch man fragt sich, ob Kinder sich wirklich solche Spielsachen wünschen und damit spielen möchten. Oder ob das für die Nutzung notwendige Tablet nicht ziemlich schnell in einer Ecke landen würde. Vielleicht, weil die Kinder lieber mit den beiden Puppen und dieser Sache, die man gemeinhin Phantasie nennt, weiterspielen wollten, statt mit den virtuellen Puppen, die immer die gleichen Sprüche herunterleiern.
Womit nicht ausgeschlossen werden soll, dass Erwachsene solchen Spielumgebungen etwas abgewinnen können. Eine erweiterte Realität, in der der Mann von heute seine Lieblings-Pornostars als Puppen kombinieren kann, das wäre schon eine ganz andere Sache. Das Handlungsspektrum wäre hierbei auch wesentlich überschaubarer als bei einem geistreichen Dialog zwischen Ernie und Bert.
Also Qualcomm: Spielsachen auf Basis der erweiterten Realität ja, aber die die Spiele müssen altersgerecht und Interessen des Publikums angepasst sein.
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