Herumhängende Jugendliche und die ihnen abgehende Moral wurden schon von den alten Griechen als Problem wahrgenommen . Heute verfluchen Geschäftsinhaber und Betreiber von Nahverkehrsmitteln die Jugendlichen nicht mehr, sondern setzen auf technische Hilfsmittel.

Klassische Musik in der U-Bahn dient diesem Zweck, oder auch das Pfeifen der Mosquito-Geräte (Wikipedia), bei denen die hohen Frequenzen schon von den bereits schlabbrig gewordenen Ohren der 20jährigen nicht mehr richtig erfasst werden können. Doch diese Methoden sind nicht unumstritten.

Daher testet man nun in Großbritannien eine neue Wunderwaffe gegen Teenager-Ansammlungen: Man installiert rosa-farbene Lampen und setzt damit auf die Eitelkeit der jugendlichen Rabauken. Im Licht der Lampen sieht man die Pickel der Jugendlichen leuchtend hervorstechen und es ist für die "Yobs" ebenso verletzend, in diesem Licht gesehen zu werden, wie sie es als geschmacklos empfinden, die entzündeten Talgdrüsen der Freunde zu sehen. Soweit zumindest die Theorie.