03. Januar 2012
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Drei Jahre, nachdem ein Amtrak-Zug ihn beim Überqueren eines Bahnübergangs überfahren hat, wurde ein damals 18jähriger Amerikaner von einem Berufungsgericht zur Zahlung von Schadensersatz an eine zum Zeitpunkt des Unfalls 30 Meter entfernt stehende Frau verurteilt.
Der mit über 100 km/h fahrende Zug hatte einen "großen Teil des Körpers" des 18jährigen auf die Frau geschleudert und damit bei ihr unter anderem Knochenbrüche verursacht. Was der Urheber dieser Wurfgeschosse sicher bedauert hätte, wäre er am Leben geblieben.
Weil der junge Mann aber nach Ansicht des Berufungsgerichts bei strömendem Regen in fahrlässiger Weise die Schienen überquert und sich selbst dabei mit einem Schirm die Sicht versperrt hatte, muss jetzt aus seinem Erbe eine Wiedergutmachung gezahlt werden.
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